Darkness Ablaze sind eine junge Band aus dem Südwesten Deutschlands. Seit 2002 ziehen sich diverse Line Up-Wechsel durch das Schaffen der Band. Die vorliegende CD ist das Debut der sechs Männer. Acht Songs plus vier Videos bieten allen Death/Black Metal-Fans die volle Ladung.
Das Intro ist zunächst ruhig und stimmungsvoll mit Keyboard-Sounds gehalten, aber mit “Lonely I march” gibt es direkt eins auf die Zwölf. Die Band spielt im Six Feet Under-Stil brachialsten Death Metal. Die Stimme von Theo Georgitsaros macht Chris Barnes durchaus Konkurrenz.

Doch im Gegensatz zu den Florida-Metallern von Six Feet Under binden Darkness Ablaze in den weiteren Songs andere Musikstile in ihren Sound mit ein. “Dance of fire” oder “Ascending from ashes Part I” integrieren in den Metal Sound Elemente der Mittelalter Musik. Hier hören wir ein Orchester Plugin und ein Stagepiano. Sowohl die Instrumente als auch das Arrangement bieten reichlich Abwechslung. Bei “Once called from redemption” kommt gar eine zwölfsaitige akustische Gitarre zum Einsatz. Dieser Song bildet einen schönen Abschluss des Albums. Doch bei jedem Stück kommen die Black Metal Wurzeln von Darkness Ablaze durch. Dieser hohe Anteil an harten Gitarren, Grunz-Vocals und hämmernden Drum-Beats macht die Scheibe auch nur für Freunde der ganz harten Musik, die ihren musikalischen Horizont in Richtung Viking/Pegan Metal erweitern wollen, empfehlenswert. Hier gibt es fast immer voll auf die Zwölf.
Textlich beschäftigt sich die Band mit illusorischen Dinge, wie z.B. das Schicksal des letzten Menschen auf der Erde (“Lonely I march”) oder einer adaptierten Version von Goethe’s “Zauberlehrling” (“Once called for redemption”). Die Band sammelte bislang ihre Live-Erfahrung mit Combos wie My Darkest Hate, Karkadan, Debauchery und Ancient Rites. Auch dies gibt die Richtung der Musik von Darkness Ablaze an. Zu erwähnen bleibt noch das schicke Booklet mit allen Lyrics. Gabriel Bueno (Nova Design Works) gestaltete das Coverartwork.

Autor: Katrin

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