Janosch Moldau ist ein Künstler, der seit einigen Jahren bereits aktiv ist. “Motel Songs” ist sein zweites Album. Weiterhin veröffentlichte er fünf Maxi-CDs. Der Künstler ist ein Multitalent: Seine “Motel Songs” hat er eigens eingespielt, produziert, gemixt und gemastert.

Das aktuelle Album nimmt den Hörer mit auf eine Reise in die Tiefen der Melancholie. Das liegt zum einen an der spärlichen Instrumentierung, zum anderen an den bedächtigen Gesängen. Der Gesang ist oft eher ein Hauchen oder Chor-ähnlich. Der Einsatz der Instrumente geschieht auf dieser CD wohl dosiert.

Teilweise herrscht recht eigenartige Atmosphäre und die Songs haben keinen Refrain. Kopfmusik im weitesten Sinne also, aber es gibt auch eingängige Momente auf “Motel Songs”: “One with the sinner” geht beispielsweise gut ins Ohr, verfügt über eine tolle Melodie und Hooklines. “Follow me” bleibt dank der Gitarren und Effekte im Gedächtnis hängen. Einige Effekte auf der Platte erinnern an Depeche Mode und insgesamt ist die CD empfehlenswert für Fans von Musik à la Björk. Melancholie, Tristesse und Schwermütigkeit zieht sich durch das ganze Album. Insgesamt eine CD, die man gut bei Kerzenschein vorm Kamin im Winter auflegen kann. Eine CD für ruhige Stunden. Wer sich also in Depressionen und Melancholie ertränken will, ist bei Janosch Moldau’s “Motel Songs” genau richtig Es lohnt sich, sich mit diesem Album intensiv auseinander zu setzen. Intensive Musik für intensive Stunden.

Autor: Katrin

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