Die Veröffentlichung des Debütalbums der Band, die sich selber als „more soundgarden and Kyuss then Metallica and Pantera“ beschreibt, liegt jetzt zwar schon eine Weile hinter uns, kein Grund jedoch um dieses Album nicht genauer unter die Lupe zu nehmen.
Wie Frankenstein´s Kreatur setzt sich die Band aus Steev Esquivel (gui) (Skinlab/Exodus), Tim Howell (gui)(Fueled, Sacrelege BC), Steve Green (bas) (Skrew), Dave Moore (voc) und Mark Hernandez (dru) zusammen. Die Band tummelte sich bereits seit längerem im Internet herum. Von Machine Head und Fear Factory fleißig unterstützt entwickelt sich der MySpace Song „Head On“ zum Insider Tipp. Aber letztendlich war es dann Shaun Glass, Gitarrist der Band Soil, der Re:Ignition einen Plattenvertrag bei Corporate Punishment verschafft.
Nach einer Zeit im Studio steht seit August nun das Produkt dieser Musiker aus San Francisco in den Plattenläden.
Es ist ein moderates Album geworden, was Einflüsse des Stoner und Hard Rocks hat. Ein ganz klassisches, solide eingespieltes Album, was keine Kompromisse macht. Allerdings auch keine Experimente. In der Präzision eines Uhrwerkes ist das Album einfach zu glatt. Sicherlich nicht schlecht, aber es eckt nicht an. Es geht gut ins Ohr und auch gut wieder heraus. Nichtsdestotrotz ist das Album in die „top 25 bands to look for in 2007“ des Rolling Stone Magazine aufgenommen worden. „Short Memory“, der 1. Track auf dem Album lief in den USA auf über 200 Radiosendern.
Ob das Album hierzulande genauso euphorisch aufgenommen wird, bleibt abzuwarten.
Autor: Eniz












