Gegründet 2004 und mit “Flight Into Darkness” debütiert, präsentiert der Tübinger Thorsten Vogler zusammen mit Kai Arnold von Wynardtage ein zweites Album. Am 5. Oktober 2007 wird es bei RupalRecords erscheinen.

Wer sich nun wundert, dass May-Fly mit Wynardtage kollaboriert und das für einen Zufall hält, täuscht sich. In Wirklichkeit gehören beide Bands zu der sogenannten X-Cem Plattform, die unabhänig vom Elektromainstream ihren künstlerischen Machenschaften freien Lauf lassen können. Dazu gehört auch May-Fly. Etwas abgespeckter als Wynardtage fokusiert Thorsten Vogler hier allerdings den klassischen Elektro/Synthiepop bis hin zum Darkwave.
Allerdings passt das gebrochene Englisch nicht so ganz mit den Deutschen Texten, die sich vermischen. Es mag Geschmacksache sein, aber für mich klingt das nach nichts Ganzem. Nun denn, die Musikarrangements sind gut angeordnet und befinden sich meistens im Mid-Tempo Bereich, der Stil ist eher dem Früh- bis Mitte 90er Jahre zuzuordnen und erinnert an die Anfänge von Terminal Choice.

Neben einigen neuen Songs findet man auch eine exklusive Version von “Angelie” und die 2007´er Version von “Ich will tanzen”, beide bereits auf dem Debüt vertreten. Ob gleich 8 verschiedene Versionen von “The Face In The Mirror” bei insgesamt 16 Tracks hätten sein müssen, weiß ich nicht. Remixt werden sie unter anderem von Acylum, Nurzery Rhymes, Re:Legion, Virtual Victim, Stin Scatznor.

Das Album ist insgesamt flüssig produziert und glänzt gerade durch seine unpompöse Art und
Weise, in dem es die Musik deutlich reduziert und gibt “The Face In The Mirror” einen Retro-
Touch.

Autor: Eniz

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