Bekannt wurde die griechische Pagan Folk Band mit ihrem Debutalbum „Eponymous “ und dem nachfolgenden Auftritt auf dem Wave Gotik Treffen 2004. Nun ist das dritte Album namens „Krataia Asterope“ auf dem Markt, um die gesungenen Geschichten über die griechische Mythologie fortzusetzen.
Die Band besteht derzeit aus drei Sängerinnen, die sich auch als „Nymphen“ bezeichnen und drei Instrumentalisten. Diese erschaffen mit Hilfe von antiken Musikinstrumenten wie Lyra oder Barbitos weltliche Musik. Neben den drei Nymphen wurden die Lieder auch von Balkan-Chören und von Antonis Xylouris, von der kroatischen Band „Psarantonis“, eingesungen. Der Sound erinnert an die alte griechische Geschichte, denn diese Band spielt detailgetreu die alten Klänge nach. „Daemonia Nymphe“ ehren mit ihre geistlichen Klängen die Götter der griechischen Mythologie, wie zum Beispiel Zeus, den obersten Gott des Olymps.
Der erste Song, „Esodos“ eröffnet das Album mit einem ruhigen Sprechgesang von Antonis Sylouris, begleitet von einem Frauenchor und dem leisen Erklingen eines Saiteninstrumentes. Später gesellt sich dumpfer Paukenschlag dazu. Mit fast unmerklichem Übergang geht es mit dem nächsten Lied, namens „Krataia Asterope“, weiter, dem Haupttrack des Albums. Dieses Stück steigt langsam zum Höhepunkt und wird von Paukenschlag und Trompeten angetrieben. Der Gesang wirkt gebrochen. „Daemonos“ hat einen einfachen Vier–Viertel-Takt, der im vermutbaren Refrain mit treibendem Paukenschlag schneller wird. Dazwischen ertönen ungewöhnliche „Nymphen“-Gesänge, die etwas gewöhnungsbedürftig sind. Diese Strukturen durchziehen das Album bis zum Ende und werden nur selten, mal durch ein Flötenspiel oder andere Instrumentalisierungen, unterbrochen.
Man merkt es schon an der Bandstruktur und dem musikalischen Konzept, dass sich Daemonia Nymphe weit von allem wegbewegt, was wir mit populärer Musik in Verbindung bringen.
Dieses Album wird nur eine sehr kleine Gruppe von Hörern ansprechen, denn die Musik ist nicht nur anspruchsvoll, sondern auch sehr anstrengend. Ein weiterer, negativer Punkt ist das magere Material, was geboten wird. Das Album hat eine Gesamtlänge von 36, 39 Minuten auf 11 Titel verteilt.
Autor: Norma












