Peter Brough, Gründer der Band Twelve Drummers Drumming, und Ralf Aussem, Gitarrist der Urbesetzung von 12 DD trafen 2002 auf den Sänger Carlo van Putten und gründeten gemeinsam die Dead Guitars. Nun gilt es sich international Gehör zu verschaffen und ob dies gelingen wird, könnt ihr hier nachlesen…
Vorweg genommen, dies ist kein Album mit Industrial-Klängen oder gar anderen maschinellen Einflüssen. Dies ist auch kein Album zum Mitsingen oder gar Mittanzen. Sondern eher zum Mitschunkeln und zum Miträtseln welcher Musik-Stil denn hier eigentlich präsentiert wird.
Auf der Suche nach einer Identifikation des bald erscheinenden Albums, entpuppte sich eine ganz simple Antwort: POP!
Pop? Werden sich Einige fragen.
Genau! Nichts annäherndes gotisches oder gar reizbares wird man zu hören bekommen, außer POP!
Zu vergleichen ist das mit Bands aus einem damaligen Projekt der 90er Jahre namens „Hamburger Schule“. Daraus entstanden sind u. a. Tocotronic, die Sterne und Blumenfeld. Dort wurde auch schon schief und verträumt das Leben angeprangert, nur hatte man damals eben keine Berufserfahrung oder gar Proberäume zur Verfügung.
Im Vergleich dazu müsste der Sänger der Dead Guitars Peter Brough eigentlich nur so glänzen, aber man merkt von Song zu Song deutlich den Unterschied, nämlich gar nichts!
Statt Höhen oder Tiefen geschickt einzusetzten, gibts er immer die gleiche Tonlage zum Besten. Da nützt es leider wenig, dass es an aufgetürmten Effektgitarren nur so kracht, bis die feine Frauengesangsstimme gänzlich im Hintergrund verstummt ist.
POP is DEAD!
Autor: Julia












