Aus einem Track wurde ein Song und aus einem Projekt eine Band. Nach etlichen im Probenraum verbrachten Monaten können „The Dance Inc.“ nun endlich ihr Debut-Album aus der Schublade hervorzaubern und mit Stolz behaupten, dass sie nun mit der Produktion fertig geworden sind.

Seit nun mehr als vier Jahren geistern die vier Jungs durch die Popwelt, gaben zwei EPs, unzählige Konzerte und verschwand wieder.
„Warum eigentlich“, werden sich viele fragen. Nun, man hat sich die Mühe gemacht sich auch mal außerhalb der „Hamburger Schule“ umzuschauen, was man dem Musikmarkt noch so „Gutes“ tun könnte. Was liegt einem da näher, als sich eine Mischung aus Heaven 17, Marc Almond und 80er Jahre Einflüssen zu bedienen? Genau! Man nehme als Produzenten Tobias Levin (Tocotronic, Kante, Slut ec.), Stefan Goetsch, Jan Elbeshausen sowie André Frahm, der bei Olli Schulz & Der Hund Marie trommelt.
Dieses mische man mit Loops, Samples, Synthetik sowie eine Prise Elektro und hat… Ein Album, wo man glatt denken könnte, dass David Bowie persönlich mit der Band im Tonstudio war…

Na ja, ganz natürlich so war es nicht, aber Dank der Remixe von Carsten Meyer alias Erobique/International Pony (u. a.) könnte man es streckenweise vermuten. Und urplötzlich kommt mir wieder ein Lied ins Gedächtnis: „Don´t you want me baby… , don´t you want me back!“, als ich mir die ersten beiden Songs namens „Looking like that“ und „Anarchist artist“ anhörte. Oder „Some Angel“.
Eigentlich von den Pet Shop Boys mit „West end girls“ vergleichbar, wenn der Text nicht ein anderer von „The Dance Inc.“ wäre. Aber macht euch selbst ein Bild davon.

Autor: Julia

Werbung
Redaktion
Unter diesem Benutzernamen werden Beiträge ehemaliger und freier Mitarbeiter zusammengefasst.