Nach einer doch für die Verhältnisse der Band aus Florida langen Abstinenz melden sich The Crüxshadows mit ihrem neuen Silberling „Dream Cypher“ zurück.
Diesmal lassen es die Damen und Herren um den charismatischen Rogue etwas ruhiger angehen, denn nicht weniger als vier der 14 Songs auf „Dream Cypher“ sind Balladen. Diese jedoch sind allesamt Perlen und man merkt stärker denn je, welch gute Stimme der Frontmann der Crüxshadows besitzt.
Doch alles der Reihe nach:
Los geht´s mit „Pygmalian Dream“ einem Intro von drei Minuten Länge, welches treibend daherkommt. Nach „Windbringer“ und der ersten und überaus erfolgreichen Singleauskopplung „Sophia“ kommen für mich mit „Defender“ und besonders mit dem überaus gut tanzbaren „Perfect“ die ersten Highlights der CD. „Elissa“ [oder Dido], Gründerin von Karthago, ist Gegenstand des sechsten Songs: Überhaupt mischen die Crüxshadows wieder Motive aus der hellenischen, christlischen und altägyptischen Sagen- und Mythenwelt und spinnen so den Faden der Vorgängeralben weiter fort.
„Eye of the Storm“ ist die erste Ballade auf „Dream Cypher“. Nach „Adriane“, wieder eine Gestalt der griechischen Sagenwelt, dem mystisch angehauchten „Sleepwalking“, „Solus“,“Dido´s Reply“ und „Memorare“ schließt „Dream Cypher“ in Gestalt von „Birthday“ und „Kisses 3“. Hierbei bleibt gerade der überaus gediegene Schlussong im Gedächtnis.
Alles in Allem ist „Dream Cypher“ altvertraut und doch ganz neu. Neben den altbekannten Dancefloor-Krachern im bewährten CXS-Sound sind es eben die ruhigen Stücke, die dem Album die Würze verleihen.
Prädikat: Sehr gut!
Autor: Carsten












