Ein Quartett aus dem Nordrhein Westphälischem Witten/Bochum veröffentlichte dieser Tage ihre Demo-CD „Embracing the Horizon“.
Und musikalisch gesehen qualitativ auf einem sehr hohen Stand für eine Demo-CD.

Gegründet haben sich die Vier im März 2001 als New Metal Band unter den Namen „Salem’s Picture“. Erste Auftritte folgten im Zwischenfall in Bochum.
Schnell kam man weg vom New Metal und widmete sich düsteren Klängen. Als der zweite Gitarrist ausstieg, experimentierte man mit einem neuen Synthesizer.
Als vorläufiger Höhepunkt kann man wohl den Auftritt als Vorband der schwedischen Death Metaller „Opeth“ bezeichnen im Bochumer Club „Matrix“.

Letztes und dieses Jahr zeigten sie auch viel Engagement beim sogenannten „Metal for Mercy“ Festival, dessen Einnahmen Hilfebdedürftigen zu Gute kommen.

Aber nun sind sie mit „Embracing the Horizon“ am Start. Es ist eine Mischung aus neueren Paradise Lost Zeiten (vor allem der Gesang) mit neueren Tiamat Elementen vermischt. Der Schwerpunkt liegt ganz klar im Bereich des Gothic-Rocks.
Die Songs sind gut hörbar und Abwechslung erhält man durch die eingestreuten Piano-Passagen.
Gleich der Opener „Velvet Robe (The Harvest)“ gibt die Richtung an, wohin einem das Album führen soll. Dort hört man den Einfluss von Paradise Lost am deutlichsten.
Auch das zweite Stück „The Child That Died Too Young“ ist sehr abwechslungsreich und kippt in der Mitte in deutsche Textpassagen über, was sehr gelungen ist.
Stellenweise wird das Album vom weiblichen Gesang unterstützt, was dem allen auch noch eine zusätzliche Stütze gibt.

Auch ein Instrumental ist vertreten und muss sich auch nicht vor den anderen Songs verstecken.
Ein Kritikpunkt bleibt allerdings dennoch: der Gesang müsste noch etwas eingeübt werden, stellenweise klingt es holperig, aber da kann man getrost drüberhinwegschauen, da die Musik und das Bild des Album holoistisch gesehen einwandfrei ist. Es steckt sehr viel Potential darin und wenn das der Anfang einer Karriere ist, sehe ich auch positiv für die Zukunft und bin gespannt, wie es weiergeht. Schade wäre es nur, wenn sie in der Masse untergehen würden.

Line-Up:
Marco Blum (Gesang)
Rafael Gawlik (Gitarre/Synthesizer)
Jan Müller (Bass)
Dirk Rosenkranz (Schlagzeug)

Homepage leider noch nicht verfügbar.
Bandkontakt: Jan Müller, downscared@gmx.de

Autor: Eniz

Werbung
Redaktion
Unter diesem Benutzernamen werden Beiträge ehemaliger und freier Mitarbeiter zusammengefasst.