Der Name der Band ist ein Fantasiewort, das Sängerin Syrah in einem Traum erschienen ist. Auch die Musik selbst könnte einem Traum entsprungen sein – leicht und schwebend, durchdacht und doch frei. Kraftvolle Kompositionen, die mit ihrer reißenden Dramatik eine überwältigende Ausstrahlung besitzen. Soundgemälde, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft widerspiegeln….. Am 09. Mai ist es endlich soweit: Qntal IV – Ozymandias erscheint in den Plattenläden.

Qntal IV widmet sich der Vergänglichkeit der menschliche Werke, nimmt das romantische Gedicht OZYMANDIAS, das die drei Vollblutmusiker in zwei sehr experimentellen, atmosphärischen Songs vertont haben, als Titel, als Leitgedanke auch der eigenen Arbeit. Wie in dem berühmten Gedicht von P.B. Shelly sind auch die Werke der Menschen einem ständigen Fluß, einem Kommen und Gehen unterworfen; auf Liebe folgt Leid, von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt reicht die Spannbreite menschlichen Erlebens und immer wieder aufs Neue bleibt von vielem, was wir erdenken und erschaffen nicht mehr übrig als „Sand in endloser Weite“. Nur wenn wir uns diesem ständigen Werden und Vergehen anheim stellen, erleben wir eine eigene Endlosigkeit, erfahren wir die Macht der Natur, die alles überdauert.

Als Symbol für die vierte CD stehen für Qntal, neben der Kraft des Sandes aus diesem bezwingenden Gedicht, auch das Feuer, die Flammen. Die Glut der Leidenschaft und verzehrende Kräfte spiegeln sich in diesem Element.

Zu diesem Aspekt zählt auch der mitreißende, percussionlastige Song aus den Carmina Burana „Flamma“, der die lodernden Flammen der Liebe besingt. Der Gang durch die Urgewalt der Elemente lässt sich fortsetzen: mit dem völlig entrückten „Vogelfluc“ bewegt sich Qntal in die luftigen Bereiche des Fliegens, der Welt der Phantasie und des Traumes. Das Wasser, der Fluß des Lebens, wird in der ergreifenden Arie „Flow“ besungen, in der Syrah zum ersten Mal bei Qntal auch in klassische Gefilde des Gesangsrepertoires eintaucht. Wie gewohnt wird aber auch ein bekanntes Stück durch die vielfältige Klangsprache von Michael Popp und Fil Groth zu einem völlig neuen und eigenständigen Song, zwischen Klassik und Pop angesiedelt, changierend und nicht festegbar.

Die neue CD Qntal IV verwendet wie schon ihre Vorläufer gekonnt verschiedene Sprachen des mittelalterlichen Europas wie Altspanisch und spricht auch dadurch eine sehr große internationale Fangemeinde an. Nach dem Erfolg des „Mayden in the moor“ von Qntal III haben die Musiker diesmal meherer altenglische Gedichte vertont, wie „Blac“, den heimlichen Favoriten von Syrah, in dem es im Refrain heißt: „Schwarz ist alles, wonach ich mich sehne.“

Qntal IV – Ozymandias, eine Reise in die endlose Welt der Gefühle, der Elemente, des Mittelalters im modernen Gewand, der musikalischen Ausdrucksformen.

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