Das am 05.07.2004 erschienene Album „Fortress in Flames“ von The Crüxshadows ist mehr oder weniger eine Remix-CD des 2003 veröffentlichten Longplayers „Ethernaut“.
Die Platte beinhaltet 14 Tracks, von denen 11 vom besagten letzten Album stammen. Diese 11 Songs wurden in diversen Remixen neu aufgenommen. Namenhafte Bands wie Subway to Sally, Absurd Minds und In Strict Confidence, um nur einige zu nennen, haben frischen Wind in die schon bekannten Songs gebracht. Für den Remix von „Untrue“ von Trevor Brown hat sich Crüxshadows-Frontmann Rogue sogar dazu bewegen lassen, das Stück neu einzusingen. Sehr positiv ist zu bewerten, dass nicht nur Bands aus einem bestimmten Genre hier mitgewirkt haben, so dass einige Musikgeschmäcker hiermit abgedeckt werden dürften. Bewerten kann man die einzelnen Stücke meiner Meinung nach nicht, da jedes auf seine Weise gut ist. Was man vielleicht ankreiden kann ist die Tatsache, dass „Citadel“ gleich mehrfach geremixt wurde und somit auch mehrfach auf der Platte zu hören ist. Ich denke, es hätte sicherlich noch andere Songs gegeben, die man hätte wieder aufleben lassen können.
Die 3 Stücke, denen ich bis jetzt noch keine Aufmerksamkeit geschenkt habe, sind neue Songs. Sie machen das Remix-Album komplett und geben ihm ohne Zweifel den letzten Schliff. „Dragonfly“ ist etwas elektronischer als die üblichen Crüxshadows-Werke, aber keine Sorge, die geliebte Geige ist natürlich geblieben. Auch sind einige irische Einflüsse zu hören, die das Stück abrunden. Ebenfalls ein neues Stück ist „Edge of the world“, welches wie auch „Dragonfly“ sehr rhythmisch ist. „Edge of the world“ ist ohne Zweifel absolut clubtauglich. And last but not least „Fortress (Eyes to heaven)“. Eine gelungene melancholische, theatralische Ballade, die absolut untypisch erschient. Wirklich hörenswert.












