“Wir machen überraschende Musik: wild, zappelig, punkig, romantisch, zum Träumen, Liebemachen und Abtanzen. Die Menichal Servants: der Sänger und Elektr(on)iker: Daniel Jahn, die Frau mit der tollen Stimme: Katharina Heinitz und der Produzent: Torsten Schwarz alias Sylvan-E.“ – So die Musiker über sich selbst…

Und in der Tat erwartet den Hörer auf der fünf Songs umfassenden EP eine durchaus interessante Mischung an Klängen.
“Ways of Tears“ ist ein clubtauglicher Elektro-Song, der zwar keine bahnbrechenden neuen Wege einschlägt, jedoch weit davon entfernt ist, in irgendeiner Weise abgedroschen zu klingen. Der weibliche Gesang passt gut, klingt an manchen Stellen allerdings noch ein bisschen unsicher. Interessant ist der Wechsel zwischen den englischen, gesungenen Parts und dem deutschen „Sprechgesang“.

Der zweite Track, “Annemie´s Song“, kommt ruhiger daher und wartet mit anderer Sängerin auf. Der Song klingt sehr melancholisch und bleibt im Ohr hängen.
Song drei, Coverversion von Shanks & Bigfoot´s “Sweet like Chocolate“, ist meiner Meinung nach das schwächste Stück auf der EP und weiß nicht so recht zu überzeugen. Dem Song fehlt das gewisse Etwas, der nötige Pep.

“Herzschlag ist mein persönlicher Favorit: Sehr melodisch, melancholisch, eher ruhig und dennoch vorwärts treibend, lässt der Gesang keine Wünsche offen und geht, wie das ganze Stück, sofort ins Ohr. Macht Lust auf mehr!
Den Abschluss der EP bildet eine zweite Coverversion von “Sweet like Chocolate“, der wesentlich besser gelungen ist als die erste. Wie auch der erste Song zeigt sich auch dieser als clubtauglich und lädt ebenfalls zum Tanzen ein.
Im Gegensatz zu der ersten Version klingt dieser Track etwas „motivierter“ und bildet einen guten Abschluss.

Alles in allem ist “Liebe fetzt! ein durchaus gelungenes Werk. Zwar scheint ein roter Faden zu fehlen, etwas Markantes, an dem man die Menichal Servants erkennen kann, aber was nicht ist, kann ja noch werden, nicht wahr? Weiter so!

Autor: Jennifer

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