Zwei Jahre liegt die Veröffentlichung des letzten Schandmaul-Albums „Narrenkönig“ zurück, eine Live-CD und eine Live-DVD folgten, ebenso wie zahlreiche Konzerte, sodass sie inzwischen ihren Bekanntheitsgrad mit dem vom Bands wie In Extremo und Subway to Sally messen können.
Ihr neuestes Werk „Wie Pech & Schwefel“ bietet gewohnte Klänge und ist ein würdiger Nachfolger der letzten Alben.
Obwohl ihrem Debut-Album „Wahre Helden“ (1999) zur damaligen Zeit kein durchschlagender Erfolg beschienen war, und erst „Von Spitzbuben und Halunken“ (2000) den Durchbruch für die sechs Mittelalter-Rocker bedeutete, haben die Schandmäuler inzwischen ihren Ruf gefestigt, und überzeugen vor allem auf der Bühne mit atemberaubenden Shows, wovon die 2003 veröffentlichte Live-DVD „Hexenkessel“ zeugte.
Bereits vor dem Verkauf letztgenannten Werkes standen die Sechs bereits lange im Studio und waren mit den Aufnahmen zu ihrem neuesten Studioalbum beschäftigt, auf dessen Erscheinen alsbald eine ausgedehnte Tour durch ganz Deutschland folgen soll.
Obwohl den Hören auf „Wie Pech & Schwefel“ musikalisch nichts Neues erwartet, bietet das Album dennoch gewohnt gute und eingängige Mittelaltermusik, welche geschickt um die Geschichten, die erzählt werden, gewebt wurde.
So wechseln sich nachdenkliche und langsame Stücke mit schnellen und lebhaften Partykrachern ab, so dass keine Langeweile aufkommt.
Für alle Schandmaul-Fans ist dieses Werk ein Muss, für alle Anderen ist es eine gute Gelegenheit, sich von der Musik verzaubern zu lassen, und sie schätzen zu lernen.












