So langsam ist die Festivalssaison wieder überstanden. Der letzte Schmutz wird von den Stiefel geklopft und das Zelt wieder im Keller eingemottet. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um mal wieder die Wäschekörber voller CDs aus der Redaktion abzuarbeiten. Daher nicht über den Zeitunterschied der Veröffentlichung des Albums und der Rezension wundern.
Loveland, das ist das Soloprojekt von Lara Loveland. Die aus Berlin stammende Organistin mit der fesselnden Stimme versucht uns nun mit ihrem ersten Soloalbum Order to Love zu verzaubern. – Ob ihr dies gelingt – Lest selbst!
Artwork: Für uns gab es die CD im feinen Digipack inkl 3 Bonustiteln. Das Cover lässt schon sehr auf den Retrosound hoffen und im dünnen Booklet gibt es die Soundtexte zum Mitsingen.
Tonqualität: Sehr gut sowohl im Mindbreedmobil als auch auf der Referenzanlage.
Musik: Bereits das Cover verspricht einen Sound aus längst vergangenen Zeiten. Dem ist auch so, die Songs klingen als wäre Jim Morrison (Frontmann der legendären Doors) selbst auf die Erde im Körper einer Frau zurückgekehrt. Man ist von den ersten Klängen der CD durchweg gefesselt. Der Sound ist geprägt von verzerrten Gitarren und dem hypnotischen Sound einer Orgel. Dazu tiefsinniger und betörender Gesang. Insgesamt sind die 13 Tracks sehr gelungen. Die Songs klingen zwar recht ähnlich, aber ich sehe das hier nicht als Nachteil.
Fazit: Insgesamt ein sehr gutes Album mit dem Sound aus den längst vergangen 60ern. Für alle, die die Doors mögen ist die CD ein absolutes Muss und für Hörer, die etwas fernab des Mainstreams suchen durchaus empfehlenswert.













