Der Humanistische Pressedienst dient auch hier als Herausgeber des Buches „Spott sei Dank! #7“. Zum Publikation steht auf der Website geschrieben: „Der Philosoph Karl Popper hat davor gewarnt: In einer Demokratie sei es möglich, dass durch Mehrheitsentscheidung eine undemokratische, autoritäre Herrschaft legitimiert und ein Tyrann gewählt wird. In den USA haben wir nun den Salat. Aber: Haben Antidemokraten das Recht, die Idee der Demokratie zu vereinnahmen? Ist das nicht wie die Forderung nach Toleranz gegenüber Intoleranten? Dazu meinte Popper, dass wir uns im Namen der Toleranz das Recht vorbehalten sollten, Intoleranz nicht zu tolerieren.

Spott Sei Dank 7
Spott Sei Dank 7

Mit dem vorliegenden Band halten wir uns an Poppers Wort und überziehen die Tyrannen unserer Zeit mit intolerantem Spott in 100 Cartoons von unseren vorbildlichen Streiterinnen und Streitern für eine offene Gesellschaft: Thomas Bäder, Burkhard Fritsche, Ruth Hebler, Rolf Heinrich, Michael Holtschulte, Volker Kischkel, Dorthe Landschulz, Piero Masztalerz, Nadia Menze, Til Mette, Jasmin Nölling, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid, Axel Prange, Heiko Sakurai, Bettina Schipping, Eva Schwingenheuer, Klaus Stuttmann und Jacques Tilly.“

Natürlich, ich war hier ein bisschen „faul“, aber besser schreiben ginge auch nicht. Und wie aus vorherigen Teilen bekannt, bekommen hier immer viele politische Akteure und auch Religionen im Allgemeinen ihr Fett weg.

Es wird sich darüber gefreut, dass es auf einem Chart endlich mal wieder aufwärts geht – selbst wenn es sich dabei nur um den Temperaturanstieg handelt. Trump und andere Akteure der Politik sind hier ebenso vertreten wie verbildlichte Kommentare zu Klima und anderen mehr oder weniger brisanten Themen. Manches könnte man auch einfach hinnehmen, statt sich darüber aufzuregen. Andererseits wäre ohne Aktion -> Reaktion auch keine Karikatur nötig.

Arbeitslos würde man als Schriftsteller und Zeichner aber dennoch nicht werden. Die Welt läuft ja dann nicht 100% korrekt, sondern nur weniger schlimm. Im Wahnsinn ist dann nur weniger Wahnsinn sichtbar. Andererseits man kann sich sicher sein, dass es eine neue Art des Wahnsinns geben würde, wäre irgendeine Wahnsinns-Sparte obsolet.

Die Karikaturen und Texte sind aufschlussreiche und verletzen meine Gefühle nicht. Musste ich herzhaft lachen? Nicht immer, nein. Aber ein Schmunzler reicht häufig schon. Und interessant sind die Positionen auf jeden Fall und auch so, dass man ruhig mal darüber nachdenken kann.

Werbung