Die Band Reysswolf zeigt sich auf ihrer Debüt EP „Wahre Worte“ kriegerisch wie kaum eine andere Band aus der Mittelalter-Ecke. Kräftiger Gesang trifft auf eisenharte Gitarren und wird mit dem sanften Spiel der Drehleier abgerundet. Reysswolf zeigen Stärken, die anderen Vertretern des Mittelalterrocks leider abhanden gekommen sind.
„Feuerkind“ ist ebenso ein Song. Hart und vor kraft strotzend werden die Lyrics ins Mikrophon gesungen, als ob es kein Morgen geben würde. Besser kann man es kaum machen.
„Ich will Blut“ dürfte einer der Evergreens dieser Band werden. Die Melodie macht Lust auf Livekonzerte und der Ausruf „Ich will Blut!“ sollte auf Live-Konzerte auf offene Ohren treffen. „Vargstimmen“ nimmt Bezug auf den Namensgeber der Band, dem Wolf. Klassisch hart umgesetzt, ein packender Refrain und eine geniale Instrumentalisierung überzeugen auf Anhieb.
Mit „Wunden“, einem sanften Stück entlassen uns Reysswolf aus ihrem Erstlingswerk. Eine wirklich rundumgelungende EP, die Lust aus mehr macht.
Fazit: Reysswolf zeigen, was in ihnen steckt und damit sollten sie innerhalb kürzester Zeit sich eine stabile Fan-Base aufbauen können. Hört am besten selber mal rein und macht euch eurer eigenes Bild.














