Die amerikanische Hardcore-Band Escape the fate legen mit “Hate me” ihr fünftes Studio-Album vor. Nach einer 2jährigen Kreativpause kehrt die Band mit neuen Ideen und voller Spielfreude zurück auf die Bühnen dieser Welt.
Der apokalyptische Opener „Just a memory“ bestreitet den Auftakt eines ultraharten Albums. Der Track sollte einigen Fans bereits bekannt sein, da dieser Song im Vorfeld zum kostenlosen Download angeboten wurde. Der Refrain kommt melodiös daher und dürfte seine gesamte Kraft bei Live-Konzerten voll entfalten. „Live for today“ ist eher im Mid-Tempo Bereich angesiedelt, kann durch eine ordentliche Portion Härte jedoch überzeugen. Hier dürften auch Freunde der etwas leichteren Hardcore-Kost Gefallen an dem Song finden. Beschwingt geht es mit „Remember every scar“ weiter. Ein sanftes Stück, das man immer wieder hören möchte. „Breaking me down“ kann durch zahlreiche Tempiwechsel überzeugen, die überraschend den Zuhörer erreichen. Ein genialer Song, den man nicht so schnell vergisst. Schneller und deutlich härter präsentiert sich „Alive“. Eine Vollgas-Rocknummer, die einfach Spaß macht. Post-apokalyptisch zeigt sich „get up, get out“. Ein besonderer Track, der durch seine ungewöhnliche Instrumentalisierung punkten kann. Leichte Electro-Anleihen zeichnen „Hate me“ aus. Ein kurzweiliger Song, der auch Fans von Linkin Park gefallen dürfte. Hardcore-Fans sollten ihr Ohr der Nummer „Les enfants terribles“ leihen. Hier treffen harte Growls auf schnelle Gitarren und Drums, die nah an der Zerstörung der Boxen spielen. Unbeschwert zeigt sich „Let me be“. Der passende Gute-Laune-Track für dunkle Herbsttage. “Redline” dürfte der Lieblingssong der Headbanger warden. Nirgendwo wird so plakativ zum Haareschütteln aufgefordert, wie in diesem Song. Ein guter Track, um sich auf die nächste Party vorzubereiten. Das epische „End of the world“ beendet das Album. Hier zeigen sich noch einmal alle Stärken dieser Band, vereint in diesen einen Song, schnelle Gitarren, satte Drums und einen Gesang, den man nicht mehr vergisst.
Fazit: „Escape the fate“ zeigen auf „Hate me“ ihre gesamte Bandbreite. Von ultraharten Songs bis hin zu unbeschwerten Tracks bietet dieses Album, was die Rockszene auszeichnet. Hier kommen sowohl Fans von Hardcore-Bands, wie auch Nu Metal Fans auf ihre Kosten. Zwei Electro Remixe runden diese CD ab und bezeugen diesen unglaublichen Facettenreichtum. „Escape the fate“ legen ein beeindruckendes Album vor, das man sich nicht entgehen lassen sollte.












