Vor ein paar Tagen erreichte uns das Album Reset von Cain Johnson. Wir waren auf die Musik des Künstlers gespannt und hier könnt ihr meine Meinung hören.
Artwork: Auf dem Cover sieht man einen Jungen vor einer Wand entlanglaufen, auf dem groß der Name des Künstlers steht. Sonst gibt es hier nichts Spannendes zu erwähnen.
Tonqualität: Die Tonqualität ist leider etwas rau. Gerade beim Gesang klingt die Stimme wie im Heimstudio eingesungen. Die elektronischen Instrumente und Arrangements kommen dagegen sehr sauber rüber.
Musik: Mit „End Of Days“ beginnt die CD mit einer langsamen Blues Ballade. Die Stimme des Sängers versucht Spannung aufzubauen, aber irgendwie finde ich den Song dadurch nur sehr anstrengend und holprig. „One Earth“ ist dann ein ruhige Pianoballade die Textlich an „One“ von U2 angelehnt ist. Hier philosophiert der Sänger über die Welt. Auch hier ist das Instrumentalarrangement mit Elektroeinschlägen sehr spannend. Beim Gesang springt allerdings der Funke nicht bei mir über. Poppiger und schneller kommt dann „Machines“ daher. Der monotone Beat wird von einigen Elektroriffs durchbrochen. Dazu gibt es immer wieder die Stimme des Sängers. Hier versucht er die Stimme etwas rauer klingen zu lassen, doch die Bandbreite ist leider sehr begrenzt. „The Spirit Goes“ ist dann klassischer 80er Jahre Synthiepop. Auch hier ist der Instrumentalpart sehr spannend und der Gesang wie beim letzten Song. Im ähnlichen Stil geht die CD weiter und Titel 8 ist dann noch mal eine Pianoballade. Hier gibt es ein sanftes Jazzschlagzeug und ein dezentes Klavier im Hintergrund zu hören. Gesanglich ist es auch an die Größen des Jazz angelehnt. „Reset“ als letzter Song und Titelsong des Albums ist dann noch mal ein Popsong, der versucht Hoffnung zu schaffen.
Fazit: Cain Johnson liefert mit Reset eine spannende Mischung aus Jazz, Rock und Synthie-Pop. Die Instrumentalparts des Albums sind durchaus brauchbar. Leider wirkt die Gesangsstimme des Künstlers oft sehr monoton und mangelt an Bandbreite. Wer neugierig ist sollte einfach mal in das Album reinhören.












