Schweden gilt als absolutes Metalland. Kaum ein anderes Land hat eine derart hohe Dichte an guten Metalbands. Beseech sind hier keine Ausnahme. Mit „My darkness, darkness“ wird dem geneigten Metaler eine gute Metal-CD geboten, die an Kreativität kaum zu überbieten ist.
„Beating Pulse“ experimentiert mit Keyboardklängen und einem Duett zwischen Sänger Klas und Angelina. Ein großartiges Stück, das man einfach lieben muss. Etwas langsamer präsentiert sich „The Shimmering“. In bester Melodic-Metal Manier entsteht hier ein Track, den man sicher zu den Highlights dieses Albums zählen kann. Mit „Bloodline Fever“ begeben sich „Beseech“ wieder in die Mid-Tempo Gefilde und zaubern einen zeitlosen Song, der auch Live-Qualitäten zu bieten hat. Der Refrain frisst sich sofort in die Gehörgänge ein. Der Titeltrack „My darkness, darkness“ punktet durch seine coole, melancholische Stimmung, die auch in der Gothic-Szene seine Anhänger finden sollte. Die Vorab-Single „Highwayman“ sollte sich bereits als Geheimtipp bereits herumgesprochen haben. Eine Nummer, die sich irgendwo zwischen Country und Metal befindet. Klas‘ sonore Stimme verleiht diesem Track eine unwiderstehliche Tiefe, die sofort unter die Haut geht. Die Powerballade des Albums ist definitiv „Darksome“. Eine Hymne an die Dunkelheit, die an Ausdruckskraft nur schwer zu überbieten sein sollte. „The Symbol“ beendet das Werk der Schwedischen Melodic-Metaler. Hier wird zum Ende noch einmal Vollgas gegeben, so kann man eine lange Partynacht einläuten.
Fazit: Beseech sind wieder da und melden sich mit einem Paukenschlag zurück. Eigentlich kann hier jeder Metalfan bedenkenlos zugreifen. Als Geheimtipp ist „My darkness, darkness“ allerdings auch den Gothics ans Herz gelegt. Bester Skandinavischer Metal, wie wir ihn seit Jahrzehnten lieben.












