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In einem kleinen abgelegenen Waldstückchen in der Nähe von Apenrade liegt die Bildungsstätte Knivsberg, an der einmal im Jahr das Knivsberg Rock Spectacle stattfindet. Mindbreed war dieses Jahr zum ersten Mal für euch dabei und lauschte den deutschen und dänischen Bands.

 

 Bereits am Nachmittag starteten die ersten Bands; los ging es mit Warm Tape aus Deutschland.

Die noch recht junge Band aus Flensburg, die sich im Vergleich mit den anderen Bands selbst als „Kindergarten“ bezeichnete, läutete das Festival mit einer ordentlichen Portion Rock ein.

 

 

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Danach begaben wir uns zur besonderen Attraktion des Knivsberg Rocks: Der Powerslide.

Eine Wasserrutsche am nahegelegenen Hang, die erst einige und bald den Großteil der Besucher in ihren Bann zog.

 

 

Hier merkte man den freien Geist der Metaller und konnte sich am noch recht warmen Nachmittag auf spektakulärere Art und Weise abkühlen.

 

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Die nächste Band war Smobar, die Band, von denen viele behaupten, dass sie wie eine Mischung aus Metallica und Volbeat klingen. Die Jungs zeigten uns, dass sie noch mehr als das drauf haben. Es hämmerte eine Wand aus heftigem Bluesrock durch die Lautsprecher. Publikum und Band merkte man die Freude an der Musik und den von der Band gesponserten selbstgebrauten Mexikanershots einfach an.

 

Im Anschluss folgten Judas Kiss mit ihrem doch recht klassischen Old School Rock und einem Frontmann, den man einfach nur den Dude nennen könnte. 

 

 Vacek City wollte dann noch mal unsere Nähe und Liebe spüren. Die Jungs präsentierten sich in interessanten Outfits und ihre Musik als eine Art von Retrostadionrock mit einem Hauch von fast zu viel Glamour. Dennoch hat es Spaß gemacht und ihr Konzert wurde nicht langweilig, schon allein, weil die Interaktion zwischen Band und Publikum echt top war. 

 

  

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6pm Feed aus Hamburg ließ es dann noch mal mit richtigem Metal krachen.

Dort begann sich auch ein kleiner Moshpit vor der Bühne zu öffnen. Hier ließen sich auch ältere Besucher nicht abschrecken, hier ordentlich mit zu feiern.

  

More Roar spielten Coversongs mit rockigem Charakter. Dort gönnten wir uns eine kleine Pause, um auch noch mal zu Rasten. Das geht ja bekanntlich gut mit bekannten Songs und so lauschten wir einfach nur dem ausdrucksstarken Gesang, den man der zierlichen Sängerin zuerst so gar nicht zugetraut hätte. 

   

Unsere letzte Band des Abends war Forcentury. Hier waren noch mal die Dänen am Start mit einem sehr jung geblieben Metalfrontmann. Auch hier kamen die Freunde des Hard and Heavy noch mal auf ihren Geschmack. Handfester Rock – Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

  

Insgesamt war es ein kleines aber sehr gelungenes, intimes Ein-Tages-Festival mit Bands, die durch eine rockigen Sound und unglaublich Spielfreude überzeugten. Die Organisation und das Catering waren passend und bodenständig. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf das Knivsberg Rock Spectacle 2014.

 

 

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