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	<title>Mindbreed &#187; Interviews</title>
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	<description>Onlinemagazin für die Musik der schwarzen Szene. Aktuell und unabhängig seit 2003.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 16:13:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Flogging Molly &#8211; Köln</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 03:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ihrem Welterfolg „Float“ von 2008 bringen Flogging Molly im Mai ihr neues Album „Speed of Darkness“ auf den Markt. Die Songs behandeln diesmal nicht nur die gewohnten Inhalte wie Irland, Politik, Liebe, Tod und Alkoholgenuss sondern sprechen auch sensible Themen an. Mehrere Stücke drehen sich um die wirtschaftlich problematische Situation in Detroit, Flogging Mollys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2011/04/floggingmolly.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7528" title="Flogging Molly Interview" src="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2011/04/floggingmolly-150x150.jpg" alt="Flogging Molly Interview" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach ihrem Welterfolg „Float“ von 2008 bringen Flogging Molly im Mai ihr neues Album „<strong>Speed of Darkness</strong>“ auf den Markt. Die Songs behandeln diesmal nicht nur die gewohnten Inhalte wie Irland, Politik, Liebe, Tod und Alkoholgenuss sondern sprechen auch sensible Themen an. Mehrere Stücke drehen sich um die wirtschaftlich problematische Situation in Detroit, Flogging Mollys neue Heimatstadt.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben Bridget und Dave King in Köln getroffen, um mit ihnen über ihre neue CD und ihre Pläne für 2011 zu sprechen.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andi</strong>: Hallo ihr zwei. Zunächst die allerwichtigste Frage: Wie geht es euch?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Uns geht es super!</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andi</strong>: Das ist schön zu hören! Was genau macht ihr hier in Deutschland, seid ihr nur für die Interviews hier?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Ja, leider. Wir sind schon seit Wochen unterwegs, das erste mal, dass wir so eine Promo-Tour für ein neues Album machen. Das ist schon ganz schön anstrengend. Morgen fliegen wir dann noch nach Berlin und danach für eine Woche zurück nach Irland.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Wir haben gehört, ihr hattet Probleme mit dem Zug nach Köln?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Ja, wir haben fünf Stunden von Brüssel nach Köln gebraucht heute Nacht! Zu Fuß wären wir wahrscheinlich schneller gewesen&#8230;</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Das Problem kennen wir hier mit der Bahn, das ist normal. Aber dann seid ihr ja bestimmt durch Aachen gefahren? Wir haben euch nämlich eine Aachener Spezialität mitgebracht: Printen!</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Dankeschön! Dann haben wir ja jetzt Verpflegung für die nächste lange Zugfahrt.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Glückwunsch übrigens zu eurem neuen Album „Speed of Darkness“. Wir hatten die Möglichkeit, es uns anzuhören und waren wirklich begeistert. Habt ihr denn einen Lieblingssong auf der CD?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Ich denke Saints &amp; Sinners und Rise Up sind meine Lieblingslieder.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Ich finde, man kann sich da nicht auf ein Lied festlegen. Das ist wie ein Buch, mit Speed of Darkness als Anfangskapitel und Rise Up als Finale. Man muss das Gesamtwerk betrachten!</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Ja, man kann bei einem Buch auch nicht eine Seite einzeln betrachten.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andi</strong>: Uns ist aufgefallen, dass zum Beispiel eure Single <strong>„Don&#8217;t Shut &#8216;em Down“</strong> sehr sozialkritisch wirkte, war das eure Absicht? Und wenn ja, wie kam es dazu?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Es sollte nicht unbedingt sozialkritisch sein, sondern eher eine Beobachtung. Wenn man in Detroit lebt, kann man den Verfall der Stadt nicht einfach ignorieren. Und es ist ja nicht nur Detroit, auch Irland befindet sich in einer wirtschaftlich ernsten Situation. Wir denken das ist ein wichtiges Thema, aber nur sehr wenige andere Bands realisieren das Problem.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Ich denke schon, dass sie es bemerken. Aber sie äußern sich nicht dazu.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andi</strong>: Also wollt ihr mit dem Album ein Zeichen setzen? Dass man durchhalten soll &#8211; nicht aufgeben sondern weiterkämpfen?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Ja, auf jeden Fall!</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Seid ihr deswegen auch von Los Angeles nach Detroit gezogen? Um zu zeigen, dass man die Stadt nicht aufgeben und an einen besseren Ort ziehen sollte?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Ja, aber genau das machen die Bewohner leider. Im Vergleich zu den 50er Jahren hat sich die Bevölkerung in Detroit nicht nur halbiert sondern geviertelt!</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Und dieses Problem gibt es nicht nur in Detroit! In Irland stehen ganze Städte leer, das ist einfach sehr schade.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Es ist traurig, wie sich die Lebenssituation dort so schnell so drastisch verschlechtern konnte.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Aber inzwischen bemühen sich die lokalen Behörden mehr, auch in Irland. Man kann bereits sehen, dass es langsam wieder bergauf geht. Die Leute sollen das merken: Nach und nach stellen sich kleine Erfolge ein und es wird wieder besser werden. Man muss der Stadt nur eine Chance geben.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a  href="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2011/04/floggingmolly2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7533" title="Flogging Molly Interview 2" src="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2011/04/floggingmolly2-150x150.jpg" alt="Flogging Molly Interview 2" width="150" height="150" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Dave, in einem Interview mit der Detroit Free Press hast du gesagt: „<em>Das ist nicht die klassische Flogging Molly Musik, die die Leute erwarten</em>“ &#8211; was hat eure Entwicklung so beeinflusst?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Eigentlich finde ich, das Album ist typisch für Flogging Molly.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Schon, ja. Aber es ist nicht das, was die Leute von uns erwartet haben. Eigentlich haben wir uns bei jedem Album weiterentwickelt, jedes Album war anders. Ich denke, wenn sich eine Band nicht mehr weiterentwickelt, dann geht es zu Ende.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Unser letztes Album, <strong>„Float“</strong>, war für uns großartig. Man hatte den Eindruck, dass nach „Float“ nichts mehr folgen konnte.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Wir hatten einfach das Gefühl, nach „Float“ war unsere Entwicklung abgeschlossen. Aber das wollten wir nicht!</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Und deswegen habt ihr einen für euch großen Schritt gemacht?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Genau. Wir sind musikalisch gewachsen. Das Album enthält viel, was man von uns nicht angenommen hätte.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andi</strong>: Ein Song auf dem Album, der mich besonders positiv überrascht hat, war „A Prayer for me in Silence“, ein Duett in dem wir auch dich, Bridget, singen hören. Werden wir deine tolle Stimme in Zukunft öfter hören?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Das bin ich nicht! Das ist Dave! *lacht*</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Ja genau, ich in meiner hohen Tonlage!</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Dankeschön für das Kompliment.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Aber Bridget singt auch in zwei anderen Liedern auf dem Album mit.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andi</strong>: Ja, aber nur im Hintergrund. Wie kommt es, dass Bridget plötzlich die erste Stimme singt?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Sie hat schonmal auf der Bühne ab und zu gesungen. Aber im Studio nie, da ist man ja immer wie unter Beobachtung, wie bei einem Mikroskop. Jetzt hat sie sich endlich getraut.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Ich glaube, das ist ein Zeichen dafür, dass wir alle musikalisch gewachsen sind. Ich fühle mich jetzt wohl genug um auch mal mitzusingen.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: So wie wir auch als Band einfach selbstbewusster geworden sind.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Außerdem haben die Jungs mich betrunken gemacht. *lacht*</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a  href="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2011/04/floggingmolly3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7534" title="Flogging Molly Interview 3" src="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2011/04/floggingmolly3-150x150.jpg" alt="Flogging Molly Interview 3" width="150" height="150" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Wir kennen euch ja von vielen Festivals und auch dieses Jahr seid ihr für mehrere europäische Festivals gebucht. Gibt es denn eins, was ihr besonders mögt?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Nein, eigentlich nicht. Wir mögen alle Festivals. Die kleinen genauso gerne wie die großen. Es ist einfach eine ganz besondere Atmosphäre, vor so vielen Leuten zu spielen.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Vor allem, weil viele von ihnen uns noch nicht kennen und uns ohne das Festival wohl auch nie kennengelernt hätten.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Gibt es denn nach so vielen Auftritten die ein oder andere Anekdote zu erzählen? Ich habe zum Beispiel ein Video gesehen von Rock am Ring 2009, als die Menge „Happy Birthday“ für Bridget gesungen hat.</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Danke für den Tip! Das Video muss ich mir unbedingt anschauen! Spontan fällt mir nichts spezielles ein, eigentlich erleben wir bei jedem Auftritt Überraschungen. Aber ich erinnere mich immer gerne an unser erstes Festival. Damals waren wir sogar die erste Band die auftrat und wir hatten noch die Gelegenheit, unseren Soundcheck selbst zu machen. In einem riesigen und vor allem leeren Zelt. Nach dem Soundcheck gingen wir zurück in den Backstagebereich und dachten uns schon, dass das Konzert ein Reinfall wird. Aber als wir dann zurück kamen war es brechend voll und eine Wahnsinns Stimmung! Das war schon wirklich beeindruckend für uns.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andi</strong>: Mischt ihr euch denn nach den Auftritten auch unter die Leute und hört euch ein paar andere Bands an?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Wir versuchen auf Festivals schon, von der nächsten Band ein paar Songs zu hören. Aber meistens sind wir so müde und erschöpft, dass wir uns in unseren Bus zurückziehen und eine Flasche Wein öffnen. Sonst sind wir am Tag darauf auch einfach nicht fit für den nächsten Auftritt.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Karla</strong>: Was sind denn eure Pläne für die Zukunft, wir interessieren uns natürlich besonders für die nächste Deutschland-Tour!</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bridget</strong>: Im Herbst werden wir wieder auf Tour in Europa sein, aber die genauen Daten sind noch geheim.</p>
<p style="height: 50px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Andi</strong>: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für unsere Fragen genommen habt! Wir wünschen euch noch einen schönen Abend hier bevor es weiter nach Berlin geht. Besucht ihr das nächste Irish Pub?</p>
<p style="height: 25px; text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dave</strong>: Sehr gerne! Vielen Dank, dass ihr vorbeigekommen seid, es hat uns viel Spaß gemacht! Wir werden gleich noch typisch deutsch essen gehen, kein Guinness heute Abend. Man soll sich ja an die lokalen Gepflogenheiten halten. Und heute Mittag gab es schon Schnitzel für uns!</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: right;"><sub><em>Das Interview führten Karla Deußer und Andreas Ebeling</em></sub></p>
<p style="text-align: right;"><sub><em>für Mindbreed </em></sub></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>The Vision Bleak (Schwadorf)</title>
		<link>http://www.mindbreed.de/interviews/the-vision-bleak-schwadorf/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 07:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[The Vision Bleak ist das ganz große Horrortheater. Vorhang auf für Schwadorf und Konstanz, zwei Zirkusgaukler, die auszogen, um die Seelen der Zuhörer zu fangen und Angst und Schrecken zu verbreiten. Vor dem Konzert von The Vision Bleak am 24.10.2010 in der Kulturbastion Torgau hatte ich die Gelegenheit, ein nettes und informatives Gespräch mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2010/11/tvb_019.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6664" src="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2010/11/tvb_019-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>The Vision Bleak</strong> ist das ganz große Horrortheater. Vorhang auf für Schwadorf und Konstanz, zwei Zirkusgaukler, die auszogen, um die Seelen der Zuhörer zu fangen und Angst und Schrecken zu verbreiten. Vor dem Konzert von <strong>The Vision Bleak</strong> am 24.10.2010 in der Kulturbastion Torgau hatte ich die Gelegenheit, ein nettes und informatives Gespräch mit dem Gitarristen und Produzenten Ulf Theodor Schwadorf zu führen.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Wie geht es euch und wie lief die Tour bis jetzt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Das ist jetzt der dritte Auftritt. Beim ersten Gig in Bad Salzungen mussten wir erst einmal reinkommen. Der Gig gestern in München war ziemlich gut und heute bin ich sehr gespannt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Wie ist The Vision Bleak eigentlich entstanden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf:  Ich bin Produzent und habe ein eigenes Tonstudio. Konstanz war damals mit seiner ehemaligen Band bei mir im Studio. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden. Er ist ein fantastischer Musiker. In den zwei Wochen, in denen wir das Album aufgenommen haben, enstand die Idee, dass wir etwas zusammen machen sollten. Und so kam es irgendwann zur Gründung von The Vision Bleak.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Wie würdest du eure musikalische Entwicklung vom ersten Album „The Deathship has a new captain“ zu eurem aktuellen Album „Set Sail To Misery“ beschreiben?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Das erste Album war sicher das rockigste und eingängigste Album. Es hat aber vielleicht am meisten das Typische, was viele Debutalben haben, diese Wilde. Im neuen Album haben wir versucht, diese Frische wieder einzufangen. Wir haben uns vor dem Studio nicht so gut vorbereitet., um einfach mehr Spielraum für freie Sachen zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute ist unsere Musik metallischer, atmosphärischer geworden, aber auch ausgetüftelter.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Seid ihr mit den Reaktionen zum neuen Album zufrieden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Ja, soweit ich das sagen kann, schon. Die Plattenindustrie ist gerade nicht im Hoch, aber mit den Verkaufszahlen sind wir zufrieden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Was ist dein persönlicher Lieblingssong vom neuen Album und warum?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Ich glaube „I Dined With The Swans“, weil er sehr bildhaft ist. Er ist sehr einfach nachzuvollziehen und beinhaltet alles, was uns ausmacht. Er ist vielleicht nicht so rockig, dafür sehr heavy.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Was macht deinen einen typischen The Vision Bleak Song aus?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf:  Ich liebe Musik, die es schafft, Bilder herauf zu beschwören. Das Riff muss in der Lage sein, ein Bild heraufzubeschwören über das, was in dem Song vor sich geht. Atmosphäre ist sehr wichtig. Im Normalfall sind unsere Songs auch sehr energiegeladen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine gewisse Stilsicherheit zeichnet uns auch aus ohne dabei zu sehr ins Kitschige abzudriften.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Eure Alben sind immer sehr kunstvoll gestaltet. Arbeitet ihr vorher ein Konzept aus und gebt das dann dem Grafikdesigner vor oder wie läuft dieser Prozess ab?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Den Stil, in dem wir uns präsentieren wollen, hatten wir bereits mit der ersten Platte gefunden. Uns ist es sehr wichtig, dass Musik, Text und auch die Optik eine Symbiose ergeben. Es ruiniert immer ziemlich viel, wenn Bands atmosphärische Musik machen und dann live in Jogginghose oder anderen Sachen auftreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Schlechte Bilder auf der CD sind genau so schlimm. Oder wenn das Layout nicht zur Musik passt. Das kann für mich ziemlich viel zerstören. Für mich ist ein Album ein Gesamtkunstwerk. Texte sind genau so wichtig wie die optische Präsentation. Es zeigt auch, dass das den Hörern sehr wichtig ist, dass sie ein komplettes Paket bekommen. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Musik überall zu downloaden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss den Zuhörern mehr bieten als bloße Musik. Hört sich blöd an, ist aber so.   <strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: The Vision Bleak besteht ja eigentlich nur aus dir und Konstanz. Live habt ihr Unterstützung von Gastmusikern. Werdet ihr diese je in die Band mit aufnehmen oder wird TVB immer nur aus euch beiden bestehen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Also im Studio bzw. im Kreativprozess sind es nur Konstanz und ich. Das ist mit dem Livemusikern auch klar abgesprochen. Es sind super nette Musiker  und Freunde von uns. Wir hoffen, dass die Livebesetzung so wie sie jetzt ist, so lange wie möglich bestehen bleibt. Wir sind jetzt seit 2006 mit ihr unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Wie würdest du euren Songwriting-Prozess beschreiben? Was für Einflüsse habt ihr?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Einflüsse kommen aus einem mannigfaltigen Topf voller Musik, Literatur, Filme. „I Dined With The Swans“ z.B. ist ganz profan entstanden. Ich habe  Freitag Abend  auf der  Couch gesessen und Galileo Mystery geguckt.  Und da hat ich das erste Mal über dieses Thema gehört. Da dacht ich, darüber musst du einen Song machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Inspiration kann von überall herkommen. Musikalisch gesehen sind drei Bands für mich am wichtigsten: Death Can Dance, Darkthrone und Metallica. Diese drei Bands höre ich seit ich Musik höre.</p>
<p style="text-align: justify;">Literatureinflüsse kommen von Edgar Allan Poe und Lovecraft.  Songs entstehen, wenn meistens ich oder auch Konstanz ein ganz rohes Gerüst von einem Song, also ein bis zwei Themen, zusammenbaut, dem anderen vorspielt und darüber redet. Wenn es nicht gut ist, dann tschüss.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es gut ist, arbeiten wir ein grobes Gerüst zusammen.  Im Studio arbeiten wir die Songs dann erst final aus. Bei The Wolves Go Hunt Their Prey war es ein bisschen anders. Da hatten wir die Songs vorher schon sehr gut ausgearbeitet.  Ich mag die Platte sehr gerne, aber ich glaube es hat ihr nicht sehr gut getan. Es ist immer ein gewisse Statik drin, wenn man alles perfekt plant.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten hat man im Studio eine kreativere Zeit und es macht einfach mehr Spaß als wenn man sich nur auf das reine Einspielen konzentriert.  <strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Was ist euch denn bei Livekonzerten besonders und persönlich wichtig?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Energie und die Kommunikation mit dem Publikum. Es geht live darum, Spaß zu haben, um es mal in einem Satz zu sagen. Den Leuten das vermitteln, was unsere Musik ausmacht und dabei Energie und Freude an der Musik herüber zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Und von Veranstalterseite?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Dass man was zu essen bekommt, sich vielleicht duschen und sich waschen kann. Wir sind nicht so anspruchsvoll, was das angeht. Es soll Bands geben, die den Gig absagen, weil sie die falsche Wassersorte bekommen haben. Das wollen wir alles nicht. Aber wir suchen uns schon Clubs aus, wo einfach gewisse Umstände gegeben sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt zum Beispiel nichts schlimmeres, als wenn man keinen richtigen Backstage-Raum hat und sich nicht richtig auf den Gig vorbereiten kann.   <strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Was kann man denn von euch in Zukunft erwarten?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schwadorf: Im Moment gibt es noch gar keine Pläne. Ich denke, dass wir Ende nächsten Jahres wieder ins Studio gehen. Wir lassen die Live-Geschichte zu Set Sail To Misery langsam ausklingen und dann beginnen wir mit dem Songwriting für die nächste Platte.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kristin: Vielen Dank für das Interview und alles Gute!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
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		<title>RE:\LEGION</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 13:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[DJ Jochen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[RE:\LEGION]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbad Club Heidelberg]]></category>
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		<description><![CDATA[31.10.2010, Halloween-Party @ Schwimmbad Club Heidelberg, DJ Jochen lädt die schwarze Gemeinde zum bunten Fest. Wie immer war es eine Party auf 4 Stockwerken und so gab es für jeden Geschmack das Passende. Außergewöhnlich für eine Halloween-Party ist sicherlich, dass ein Konzert mit 3 Bands inklusive ist. Mit SUONO, SILIZIUM und RE:\LEGION gab es ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2010/11/relegion.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6639" src="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2010/11/relegion-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">31.10.2010,<strong> Halloween-Party @ Schwimmbad Club Heidelberg</strong>, DJ Jochen lädt die schwarze Gemeinde zum bunten Fest. Wie immer war es eine Party auf 4 Stockwerken und so gab es für jeden Geschmack das Passende. Außergewöhnlich für eine Halloween-Party ist sicherlich, dass ein Konzert mit 3 Bands inklusive ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mit<strong> SUONO, SILIZIUM</strong> und <strong>RE:\LEGION</strong> gab es ein nettes Package für die Electro-Fraktion. MINDBREED nutze die Gelegenheit zum Interview mit RE:\LEGION nach einem der seltenen Live-Auftritte. So saßen wir nun um 2 Uhr nachts mit 3 nach dem Auftritt gut gelaunten Legionären im recht originellem Backstage des Schwimmbad Clubs.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mindbreed : Für die Leser, die RL nicht kennen: Das wichtigste über RE:\LEGION in 3 Sätzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Wir sehen RE:\LEGION als abwechslungsreich und dynamisch. Unserer Vorstellung nach strebten wir von Anfang an eine Mischung an: Härte wie Suicide Commando, Melodie wie VNV Nation, klarer, unverzerrter Gesang, sinnvolle Texte und das Ganze sehr gut tanzbar. Was uns bisher noch nicht gelungen ist, ist einen richtigen Industrial-Track zu machen&#8230; verdammt schwer.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB : RE:\LEGION ist zweifelsohne elektronisch, trotzdem gelingt es mir nicht, eine passende Schublade zu finden, in die ich euch stecken möchte. Von Trance über poppig bis DarkElectro meine ich bei euch alles zu finden. Was ist Eure Lieblingsschublade?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Möchten wir eigentlich auch nicht. Das überlassen wir den Leuten am liebsten selber. Der Überbegriff ist Electro, mehr würden wir nicht definieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB : Wenn etwas in den meist guten Rezensionen kritisiert wird, ist es eigentlich nur der Gesang. Wie reagierst Du darauf? Auf „State of Mind“ bleibt Ihr ja weiterhin mit meist unverzerrten, klaren Vocals dem Stil des Vorgängers treu.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Wir wissen natürlich, dass wir da noch ordentlich dran arbeiten müssen. Aber so zeigen wir auch eine gewisse Ehrlichkeit und wir versuchen das Beste herauszuholen. Für Auftritte im nächsten Jahr werden wir auf der Bühne jedoch auch mal ein paar Effekte ausprobieren. Unser Anspruch wächst, das haben wir bei „State of Mind“ deutlich gesehen. Musikalisch sehen wir uns auf einem guten Level, am Gesang werden noch viel arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB : „State of Mind“ wurde nun vor etwa einem halben Jahr released. Wie fällt Euer Fazit aus, welche Reaktionen gab es? Seid ihr damit zufrieden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL :</strong> Wir sind sehr zufrieden. Die Erwartungen konnten wir halten, auch beim Verkauf. Es waren im Vorfeld auch von außen große Erwartungen da, wir wurden oft gefragt, wann wir endlich mal wieder etwas veröffentlichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB : Eine Frage noch zu „State of Mind“. Hat das Album eine Message?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Der rote Faden auf „State of Mind“ sind Gefühle und wie das Leben, so ist auch dieses Album dadurch sehr gemischt. „Golden Years“ ist ein sehr optimistischer Song, wogegen „Persona Non Grata“ mehr so das <em>Fuck You!</em> an alle ist, die es nicht gut mit einem meinen. Der Ausdruck „State of Mind“, der in mehreren Songs auftaucht, gibt dem eine Klammer. Wir wollten textlich genauso offen sein wie musikalisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB: Welche Rollen spielen Remixe in eurem Schaffen und was ist der Reiz daran?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Wir würden nicht für jede Band remixen, wir müssen eine Herausforderung darin sehen. Der Song soll gut sein, aber nicht perfekt. Er soll noch Potential nach oben haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB: Immer wieder interessieren sich Kollegen (auch aus dem Ausland) für einen Remix von RE:\LEGION. Wie kommen Bands wie In Strict Confidence oder Wynardtage oder ausländische Bands auf euch?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> In Strict Confidence lief über den Contest Mitte 2006, den wir für uns entscheiden konnten. Das Lied fanden wir damals echt geil und dann wollten wir das unbedingt machen. Das war schon ein großer Schritt für uns. Andere Bands haben einfach angefragt.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB: Martin ist Karlsruher, Olli wohnt in Bielefeld. Wie entstand RE:\LEGION? Einen Teil der Geschichte erzählt ihr ja auf Eurer Website.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Olli wohnte und studierte früher in Karlsruhe und hat vorher schon Musik im Trance-Bereich gemacht. So haben wir uns gefunden. Zu der Zeit lief die Zusammenarbeit natürlich flüssiger, jetzt dauern manche Schritte schon etwas länger.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB: Heute Abend findet soweit ich weiß, erst der 2. Live-Gig von RE:\LEGION statt. Ist die Entfernung der Grund für Eure Bühnenabstinenz? Oder ist RE:\LEGION einfach keine Live-Band?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Ja, einer muss nun immer weit fahren, andererseits hat man im Norden und im Süden eine Übernachtungsmöglichkeit (lacht).  Zum einen wollten wir genügen Songs zur Auswahl haben, zum anderen müssen wir uns die Locations auch selber suchen und man kommt nicht überall rein.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB: Erzählt uns noch etwas zu den Plänen im nächsten Jahr. Was steht an bei RE:\LEGION?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Wir haben momentan noch keine Booking Agentur, aber wir strecken unsere Fühler aus und planen definitiv Auftritte im nächsten Jahr. Auch arbeiten wir am neuen Album, das Ende 2011 erscheinen soll. Vielleicht wird es sogar ein Doppelalbum, schließlich haben wir nächstes Jahr 10 Jahre RE:\LEGION. Einen Titel haben wir noch nicht, der kommt bei uns immer recht spät.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB: Noch einen Satz zum Schluss?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>RL:</strong> Ja, danke an alle Leser, die dieses Interview bis zum Schluss gelesen haben (lacht!)</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>MB: Mindbreed bedankt sich für das nette Gespräch so spät noch nach eurem Auftritt und wünscht noch viel Spaß und Erfolg weiterhin.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lord of the Lost</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pamela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Harms]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic]]></category>
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		<category><![CDATA[The Pleasures]]></category>
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		<description><![CDATA[2010 wird eindeutig das Jahr von Lord of the Lost. (The Band formerly known as Lord). Neues Plattenlabel, neue Videoclips, bestätigte Auftritte auf einschlägigen Festivals und nun endlich auch die lang herbeigesehnte Veröffentlichung des allerersten Silberlings. &#8220;Fears&#8221; wird das Debut der Gothicformation rund um Sänger und Songwriter Chris &#8220;The Lord&#8221; Harms heissen und am 19. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2010/02/m_5e89608d77ed4260a849b27c3d1ecabe2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4562" src="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2010/02/m_5e89608d77ed4260a849b27c3d1ecabe2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>2010 wird eindeutig das Jahr von Lord of the Lost. <em>(The Band</em> <em>formerly known as Lord</em>). Neues Plattenlabel, neue Videoclips, bestätigte Auftritte auf einschlägigen Festivals und nun endlich auch die lang herbeigesehnte Veröffentlichung des allerersten Silberlings. <em>&#8220;Fears&#8221; </em>wird das Debut der Gothicformation rund um Sänger und Songwriter Chris &#8220;The Lord&#8221; Harms heissen und am 19. Februar 2010 das Licht der Welt erblicken. Grund genug mal wieder mit dem sympathischen Frontman ein paar Worte zu wechseln.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Hallo Chris. Als wir </strong><a  href="http://www.mindbreed.de/?p=1412"><strong><em>das erstemal miteinander gesprochen haben</em></strong></a><strong>, hiess Deine Band noch Lord. Nun nennt ihr euch Lord of the Lost. Was istpassiert?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Rechtslage, Anwälte, Copyright… Um mit Sicherheit aufkommenden Stress zu vermeiden die uns die Copyright-Inhaber der Bands <strong>Lordi</strong>, <strong>The Lords</strong> und der australischen Metall-Band <strong>Lord</strong> hätten machen können, war die einzige Möglichkeit den Namen zu ändern, so haben wir ihn inhaltlich einfach unserer Message angepasst. Und unterm Strich finden wir den Namen so sogar noch viel besser.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Ärgert es Dich, wenn Du solche Stolpersteine in den Weg gelegt bekommst, oder kannst Du rückblickend über diese Angelegenheit eher lächeln?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Ein Stolperstein ist nur ein ebensolcher wenn man drüber stolpert. Gestolpert sind wir nicht, aber es war alles ein wenig hektisch, da die Namensfindung innerhalb weniger Tage stattfinden musste, da die die &#8220;<em>Dry The Rain</em>&#8221; Single ins Presswerk musste. Und unter Zeitdruck ist es nicht so einfach sich für die kommenden Jahre so strikt festlegen zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Ebenfalls geändert hat sich der Titel eures in bälde auf den Markt kommenden Albums. Als wir das erstemal miteinander sprachen, sollte das gute Stück noch auf den Namen “Not From This World” hören, nun hast Du Dich aber für den Titel &#8220;Fears&#8221; entschieden. Wo liegen in diesem Fall die Beweggründe?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong>Chris:</strong> &#8220;<em>Not From This World</em>&#8221; wäre ein toller Titel zum Bandnamen &#8220;Lord&#8221; gewesen, aber zu &#8220;Lord Of The Lost&#8221; war mir das für ein erstes Album zu lang, wer soll sich das noch merken können? So habe ich versucht die Kernmessage und das Grundgefühl aus den Songs zu filtern. Als alles andere durch das Raster fiel, blieb &#8220;Fears&#8221; als sehr zufriedenstellendes Gefühl übrig.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Kann man sagen, dass das Thema Angst so etwas wie der berüchtigte rote Faden ist, der sich thematisch durch das ganze Album zieht?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>C</strong><strong>hris</strong>: Auf jeden Fall, aber das ist wenig offensichtlich, auf den ersten Blick sind das alles eigentlich Lovesongs.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wieso beschäftigt Dich das Thema Angst so sehr? Was ist Deine größte Angst im Leben?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Es geht wie gesagt eigentlich nicht vordergründig um Ängste. Ich musste allerdings feststellen dass alle Beweggründe für die ganzen emotionalen eher zerrissenen Zustände die eigentlich um die Liebe an sich gehen, eigentlich von den Ängsten handeln, die aus der menschlichen Unzulänglichkeit mit Liebe umzugehen geboren werden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Die Veröffentlichung des allerersten Lord of the Lost Albums steht ja kurz bevor. Bist Du vor so einem Ereignis eigentlich noch aufgeregt, oder kann soetwas einen alten Hasen im Showbiz, wie Du es nun bist, gar nicht mehr aus der Ruhe bringen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Das klingt so als wäre ich schon mit allen Wassern gewaschen, das bin ich jedoch nicht. Ich bin aufgeregt, aber es ist eher Freude als Nervosität. Ich sehe dem ganzen allerdings eher gelassen entgegen, das liegt aber eher an meiner Grundnatur als an dem Fakt dass ich das Häschenalter dieses Geschäftes offensichtlich bereits überstiegen habe ;-)</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Weisst Du schon wie Du diesen speziellen Tag verbringen wirst?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris</strong>: Ja, ich weiss immer was ich an welchem Tag mache, in meinem Terminkalender steht sogar von wann bis wann ich schlafe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin am Vortag in London und schaue mir auf der Londoner Fashionweek eine Modenschau unserer Designerin Nicole Hellrung an, die uns mit ihrem Label Struppets mit Outfits austattet. Ich komme am Releasetag morgens um 10h wieder in Hamburg an, werde auf dem Weg nach Hause feierlich bei Saturn mein eigenes Album kaufen, zu Hause angekommen werde ich unser zweites Video für den Song &#8220;<strong>Last Words</strong>&#8221; bei YouTube hochladen und dann erstmal schlafen gehen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Anschliessend stehen ein paar Telefoninterviews an und Abends gehen alle Lords und unsere Freunde zu der Neueröffnung unseres Hamburger Lieblingsclubs, dem Ballroom, und werden dort Alkohol zu uns nehmen bis wir nach Hause krabbeln müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Bist Du jetzt kurz vor Veröffentlichung rundum zufrieden mit dem Ergebnis? Oder entdeckt man bevor es Ernst wird doch noch Kleinigkeiten, die man vielleicht anders, oder sogar besser, hätte man können?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Ich habe aufgehört nach Fehlern zu suchen da ich immer welche finden würde und habe das Album auch seit Monaten nicht mehr wirklich gehört, ausser wenn ich es jemandem zeigen wollte. Ich bin so beschäftigt mit der Demoproduktion von 25 neuen Songs fürs zweite Album, dass in meinem Kopf für das erste kaum noch Platz ist.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Neben der Musik, scheint Dir ja auch das Drehen von Videos großen </strong><strong>Spaß zu machen. Zum Titel &#8220;Dry the rain&#8221; habt ihr als erstes ein ziemlich </strong><strong>cooles Video gedreht. Ein weiteres wird nun zeitgleich zu eurem Album zu </strong><strong>dem Song &#8220;Last Words&#8221; veröffentlicht. Nun habe ich gelesen, dass ihr </strong><strong>bereits ein weiteres Video in Planung habt. </strong><strong> Steht denn schon fest zu welchem Song der dritte Clip gehören wird und worum es thematisch in etwa gehen wird?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris</strong>: Das stand bereits fest. Ich habe mich jetzt allerdings mit unserem Label darauf geeinigt, dass wir erstmal bis Sommer abwarten, was sich so für heimliche Hits auf dem Album entwickeln, und dann machen wir einen Clip zu einem Song den das Publikum besonders mag.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn ganz ehrlich, ich liebe alle Songs auf diesem Album und kann für jeden ein gutes Videokonzept entwickeln, mir ist es, ohne dass ich es gleichgültig meine, egal zu welchem Song wir ein Video machen!</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wenn man sich das Making of zu &#8220;Dry the rain&#8221; ansieht, wirkt das alles absolut professionell und perfekt durchorganisiert. Ist denn tatsächlich alles so reibungslos abgelaufen? Oder gab es doch die eine, oder andere Panne und lustige Outtakes, die ihr uns einfach vorenthalten habt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Es war absolut durchorganisiert und bis ins letzte Detail geplant, wir hatten sogar jemanden der nur dafür zuständig war Kaffee zu kochen. Beim zweiten Video war die Planung noch aufwendiger, da das Video aufwendiger war.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber natürlich gab es eine Menge kleinerer Pannen, aber die habe ich bereits vergessen. In fernerer Zukunft werde ich aber sicherlich nochmal ein paar lustige Outtakes heraussuchen, aber dafür muss ich dazu erstmal den nötigen Abstand gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Und eine andere Frage, die ich mir einfach immer wieder stelle, wenn ich dieses Video sehe, ist: Wie lange die arme Lady in Red wohl gebraucht haben muss, um sich diese ganze schwarze Farbe wieder vom Körper zu waschen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris</strong>: Circa eine Stunde&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Zum zweiten Video gibt es bislang nur einige Fotos. Die einen sehen sehr feurig aus, die anderen ganz im Gegenteil. U.a. sieht man Dich bei nicht unbedingt badefreundlich wirkender Aussentemperatur in einem offen Gewässer stehen. Diese Dreharbeiten waren vermutlich wirklich nicht spaßig, oder?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Doch, waren sie. Es war spassig weil es grausam war, besonders eine ganze Nacht bei 8°C Wassertemperatur in der Elbe zu stehen. Die anschliessende Lungenentzündung hatte ich vorher schon optioniert im Terminkalender stehen, deshalb konnte ich auch das mit Humor sehen. Ich gehe gerne an die Grenzen und ich möchte dass alles echt ist, deshalb war es mir wichtig, auch den Schmerz und die Kälte zu spüren und das ganze bis zur Ohnmacht durchzuziehen. Sonst ist es nur Theater.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Tourtechnisch habt ihr ja auch schon einiges geplant für dieses Jahr. U.a. habt ihr euch mit dem WGT und dem Wacken zwei richtig große Fische an Land gezogen. War es schwer die entsprechenden Veranstalter zu überzeugen, oder seid ihr dort direkt mit offenen Armen empfangen worden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Ich möchte mir einbilden, dass wir mit offenen Armen empfangen wurden, aber ob das so war oder nicht weiss nur unsere Bookingagentur.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Werden noch weitere Termine folgen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris: </strong>Ja, sehr viele.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Ihr legt euch ja gerade mächtig ins Zeug. Wenn ihr plötzlich, die Möglichkeit hättet von Medien wie VIVA, oder MTV gepusht zu werden, oder aber in irgendeiner RTL-Reality-Soap mitzuspielen, würdet ihr dieses Angebot annehmen? Oder gehört ihr zu den Musikern, die solche Medienausflüge als untrue und absolutes No-Go abstempeln?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Da ich nicht weiss was &#8220;true&#8221; ist und mir grundsätzlich keine Dogmen setze, entscheide ich sowas erst wenn ich es muss. Ich vermute allerdings sehr stark dass ich alles was in Richtung Reality Soap gehen würde hochgradig scheisse fände. Das wäre dann vermutlich ein No-Go.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang das Wort “Erfolg” für Dich? Ist Erfolg vorrangig, oder ist und bleibt letzten Endes doch der Spaß am Musizieren der ausschlaggebende Faktor?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris: </strong>Ich weiss nicht was Erfolg ist. Woran soll ich das messen? Am Verkaufsrang auf Amazon? Daran wie viele Menschen mich nicht mögen? An den Single-Charts? Ich habe aufgehört darüber nachzudenken, und ich denke das ist ganz gesund so. Und ja, letzten Endes ist es der Spass an der Musik der mich ausfüllt und antreibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Was würdet ihr generell niemals, auch für kein Geld der Welt, auf der Bühne, oder ganz allgemein für eure Musikkarriere tun?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong>Chris:</strong> Entgegen meiner Überzeugungen und Gefühle handeln.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Bei unserem letzten Interview konntest Du Dich nicht so wirklich festlegen, welcher Song Deiner Meinung nach der beste des Albums ist und hast vorgeschlagen, dass ich dich zu einem späteren Zeit nochmal danach fragen soll. Das tue ich dann hiermit. Konntest Du Dich denn diesbezüglich inzwischen festlegen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Nein, immer noch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wer soweit vorrausdenkt wie Du &#8211; und ein drittes Video plant, ehe das zweite veröffentlicht wurde &#8211; arbeitet doch bestimmt schon jetzt fleissig an neuen Songs zum zweiten Silberling. Lass uns doch mal einen Blick in die Zukunft wagen. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was wird eher erscheinen? Ein weiteres Lord of the Lost Album, ein neues The Pleasures Album, oder gar etwas aus dem Hause Unterart?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Ich prognostiziere mal, und mal sehen ob es später stimmt: LOTL Video, TP Video, LOTL Video + Single, TP Album, LOTL Album, UA Album.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Dann nenne mir doch zum Schluß noch drei absolut überzeugende Gründe, warum die Menschen dort draussen Dein neues Album unbedingt kaufen sollten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris:</strong> Dazu bin ich zu betriebsblind, und ich bin kein Salesman, sonst hätte ich ein Label oder eine Promoagentur gegründet. Und das ich meine Musik für grossartig und hörenswert erachte ist ja wohl selbstverständlich, sonst würde ich sie nicht machen. Aber wie wär&#8217;s denn wenn DU hier einfach eben diese Gründe mal nennst, sofern Du denkst dass es diese Gründe gibt? Das finde ich viel spannender.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Ok, das werde ich dann sobald ich das Album vorliegen habe, in Form einer Rezension machen. Versprochen! Ich bedanke mich aber schon jetzt ganz herzlich für dieses Interview, wünsche viel Erfolg mit der ersten Scheibe und hoffe wir sprechen uns spätestens zum nächsten Album wieder.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Chris</strong>: Ich hoffe doch früher.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(*Photo by Gili Shani)</em><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>My Flea Circus</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 16:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pamela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Big Boy]]></category>
		<category><![CDATA[Flee Flaa Floo]]></category>
		<category><![CDATA[Kanada]]></category>
		<category><![CDATA[My Fleac Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Nee Trauma]]></category>
		<category><![CDATA[Toronto]]></category>

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		<description><![CDATA[Leichte Kost verbirgt sich hinter der Musik der schrägen Grunge-Rock meets Easy Listening Combo My Flea Circus aus Toronto sicherlich nicht. Doch allen die auch gerne mal einen Blick über den berüchtigten Tellerrand werfen, darf man die experimentellen Klänge der Kanadier durchaus ans Herz legen. „Flee Flaa Floo“ nennt sich der aktuelle Silberling der Band. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a  href="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2010/02/l_1010efecfaa84fc7a6e68474da5a4c5c.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4465" src="http://www.mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2010/02/l_1010efecfaa84fc7a6e68474da5a4c5c-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Leichte Kost verbirgt sich hinter der Musik der schrägen Grunge-Rock meets Easy Listening Combo <strong>My Flea Circus</strong> aus Toronto sicherlich nicht. Doch allen die auch gerne mal einen Blick über den berüchtigten Tellerrand werfen, darf man die experimentellen Klänge der Kanadier durchaus ans Herz legen. <em>„Flee Flaa Floo“</em> nennt sich der aktuelle Silberling der Band. Mindbreed.de sprach mit Frontfrau Nee Trauma über das Album und die Musik von <strong>My Flea Circus </strong>und deren Bedeutung an sich.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Hey Nee, auch an Dich erstmal die wichtigste Frage direkt zuerst: Wie geht es Dir?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong>Nee</strong>: Es geht mir großartig! Vielen Dank!</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Was hast Du gemacht bevor wir mit diesem Interview begonnen haben?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><strong>Nee:</strong> Nun, es klingt vielleicht etwas sonderbar, aber ich habe gerade eine sehr inspirierende Stunde in der Küche verbracht und selber Make up hergestellt. Yeah Make up! Und dann habe ich mich damit geschminkt. Es sieht wirklich unglaublich aus. Vielleicht werde ich eine Kosmetikline zu unserem bisherigen Merchandise hinzufügen. Das wäre wild!</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Nee, zu Anfang möchte ich Dich bitten die Band My Flea Circus mal ein wenig mit eigenen Worten vorzustellen. Wie würdest Du jemandem der noch nie von euch gehört hat die Band, die Musik, das ganze Phänomen My Flea Circus erklären?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Nun für uns von My Flea Circus ist das Ganze einfach ein riesiger Spaß. Und das obwohl alle Menschen und deren Mütter denken, dass wir ziemlich unheimlich und sonderbar sind. Diese düstere Nuance fühlt sich für uns einfach ganz natürlich und normal an. Vielleicht haben wir einfach den Dreh raus, wie man schlechte Laune geniessen kann. Lass es mich so nennen, es hat mit selektiver Wahrnehmung und einem Quäntchen Vorstellungskraft. Du magst einen Tiger sehen, aber ich sehe eine große, flauschige Miezekatze.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wie seid ihr auf die Idee gekommen euch My Flea Circus zu nennen? Wie lautet die Botschaft, die sich hinter diesem lustigen Bandnamen verbirgt?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Offensichtlich sind Flöhe ja ziemlich süss. Der Trick bei Floh-Zirkussen ist ja, dass sie ziemlich populär sind, aber es immer ein großes Geheimnis bleibt, ob die Flöhe wirklich echt, oder aber doch nur eine Illusion sind. Und ich mag dieses Illusions-Konzept. My Flea Circus lehnt die Realität ab und erschafft sich eine ganz Eigene.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Welche Musiker haben Deinen Musikstil beeinflusst?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee: </strong>Ich bin ziemlich stolz sagen zu können, dass ich diesbezüglich einzig und alleine die deutsche 80´s Trash-Metal Band Sodom schuldig sprechen kann.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Letzten Monat habt ihr euer zweites Fullsize Album &#8220;Flee Flaa Floo&#8221; veröffentlicht. Bist Du rund um zufrieden mit dem Ergebnis. Und wo siehst Du selbst die Unterschiede verglichen mit früheren Veröffentlichungen von My Flea Circus?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee: </strong>Die Produktionskosten für das Album waren wirklich niedrig, genau wie bei allen unserer bisherigen Veröffentlichungen. Aber diese ganze Low Budget Geschichte macht unseren persönlichen Style aus. Es juckt mich nicht, dass unsere Alben nicht so hochglanz poliert sind, wie die Veröffentlichungen aller anderen furztrockenen Rockbands. <br />
 Wir haben das Album mehrere male remixed bis wir komplett zufrieden waren. &#8220;Flee Flaa Floo&#8221; hat wesentlich mehr Groove als unsere anderen Veröffentlichungen und ist auch im ganzen eingäniger geworden, aber trotzdem noch dreckig. Die einzelnen Songs wurden diesmal von echten Menschen und wahren Begebenheiten inspiriert. Ich habe sie nicht allein aus meinem großen Hut der Vorstellungskraft gezogen. Vielleicht wird es einigen nun einfacher fallen, sich mit uns und unserer Musik zu identifizieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wie lautet die konkrete Botschaft eurer Musik. Was sollen Menschen empfinden, wenn sie eure Musik hören?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee: </strong>Ich hoffe Sie fühlen eine nette, warme Energie tief in ihren Bäuchen und Lungen mit einem Hauch von Orangen- und Regenbogensprinkeln oben drauf. Vielleicht fühlen Sie sich durch unsere Musik aber auch veranlasst eine Kaufhaus umzupusten, oder aber alte Möbelstücke zu zerstören. Aber hoffentlich nichts allzu zerstörerisches und nichts worin Haustiere verwickelt sind. Wir lieben nämlich Tiere. Aber im Generellen denke ich nicht, dass unsere Musik derart veranlagt ist. Sie soll dich nicht dazu bewegen, dich selbst zu verändern. Mit unserer Musik kannst du dich einfach in deiner eigenen Welt wiegen und in ihr versinken. Einige meiner sonderbaren Freunde denken, dass die Songs voller böser Botschaften und irgendwie okkult sind. Das beunruhigt mich, ich hoffe nämlich, dass es nicht so ist. Ich bin kein Satanist, oder sowas in der Art. Ich hoffe am Ende fühlen sich die Menschen veranlasst ihre langweilige Realität zu verlassen und sich stattdessen eine viel bessere zu erschaffen. Alle anderen ozeanischen Meinungen sind subjektiv. Fische dir deine eigene heraus.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela</strong>: <strong>Welche Ansprüche muss ein guter Song deiner Meinung nach erfüllen?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Er muss deine Stimmung befriedigen &#8230; oder heftiges Verlangen hervorrufen &#8230;. oder dich mit auf eine Reise nehmen, auf der du noch niemals zuvor warst.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Welcher ist dein Lieblingssong auf dem Album? Und warum ist es genau dieser?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Ummmm, das ist eine wirklich gemeine Frage. Die anderen Lieder werden verletzt sein, aber ich mag &#8220;Blood in your Future&#8221; am liebsten, weil ich diesen Song im Schlaf geschrieben habe und das war sehr therapeutisch für mich. Der Song hat zu dieser Zeit eine Menge Sinn für mich gemacht. Ryan liebt den Titel &#8220;Pow&#8221;, was eine Kurzform von Prisoner of War sein soll. Aber der Titel ist eigentlich ein &#8220;Break up&#8221;-Song und die schreibe ich nicht so gerne. Skip unser neuer Bassist liebt den Song &#8220;Roaches Have No King&#8221;. Dieses Lied handelt von einem gewissen Mädchen, das eine ganze Zeit von mir und meinem Freund besessen war.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Nenne mir doch mal drei gute Gründe, warum die Leute euer Album unbedingt kaufen sollten.</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Ok, hier sind die Gründe:<br />
 1. Es ist wie ein heißes Geheimnis. Und Du kannst dich gegenüber deinen Freunden überlegen fühlen, weil du es besitzt und sie nicht!<br />
 2. Es wird dich im wahrsten Sinne des Wortes auf eine Reise entführen und dein Leben verändern.<br />
 UND es wird dich umgehend zu etwas ganz besonderem machen, nur weil du es besitzt. Ernsthaft &#8230; Pam, Du fühlst Dich doch ein bisschen anders als vorher, oder etwa nicht??</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Eure Musik ist ziemlich exzentrisch &#8211; ich meine das jetzt auf eine positive Art und Weise. Aber ich kann mir vorstellen, dass es durchaus eine Menge Leute geben dürfte, die Schwierigkeiten haben sich mit eurem Stil anzufreunden. Wie geht ihr mit negativen Stimmen um? Verletzt es Dich, wenn jemand eine schlechte Kritik schreibt, oder ignorierst Du sowas einfach?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;">Nee: Unsere Musik ist wie ein wankelmütiges, anstrengendes Kind. Und sie ist sicherlich nicht leicht verdaulich. Ich bin geschmeichelt von jeder reinen und ernsthaften Reaktion und letztenendes ärgert mich überhaupt nichts. Eigentlich ist es sogar ein Kompliment, wenn meine Musik bei der breiten und langweiligen Masse keinen Anklang findet. Ich bin stolz darauf Musik für spezielle Menschen zu machen, die etwas ganz besonderes suchen, die nicht mit simplem Mittelmaß zufrieden zu stellen sind und mehr Tiefgang erwarten. Die Leute die meine Musik verstehen, die verstehen sie wirklich. Und ich bin sehr dankbar für diese Menschen, die mich dann wiederum inspirieren. Eine Zeit lang habe ich Menschen einzig und allein nach ihrem Musikgeschmack beurteilt und es damit wirklich übertrieben. <br />
 Jedenfalls wenn jemand meine Musik nicht mag, ist das vollkommen in Ordnung, aber ich würde wahrscheinlich nicht mit ihm auf einer Party abhängen, oder mit ihm in den Zoo gehen. Aber in dem Zusammenhang muss ich sagen, dass wir in der ganzen Zeit erst eine richtig böse Review bekommen haben und diese gehört eigentlich zu meinen allerliebsten.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Eigentlich war es ja vorgesehen, dass My Flea Circus Big Boy bei ihrer Deutschlandtour im Januar hätte supporten sollen. Was ist dazwischen gekommen, das ihr schlussendlich doch nicht mit dabei wart?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee: </strong>Das ist ne lahme Geschichte. Mister Big Boy und ich haben unsere Freundschaft beendet und aus diesem Grund waren wir auf der Tour nicht länger willkommen. Wir wollten niemanden hängen lassen. Wir waren wirklich genauso deprimiert darüber.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Gibt es denn schon Pläne für eine neue Deutschlandtour?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Ja! Ja! Und zwar schneller, als manch einer denken wird. Sobald die Termine bestätigt sind, werden wir sie bekannt gegeben!</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft generell aus?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Wir möchten der Zirkus sein, der wir sind und auf jeder noch so besch&#8230; oder glamourösen Bühne auf diesem Planeten spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Erzähl mir doch bitte mal was über eure Liveauftritte. Was darf ein Besucher eines eurer Konzerte von euch erwarten?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Ich bin mir nicht ganz sicher. Für gewöhnlich bin ich von irgendetwas oder irgendjemandem besessen. Aber irgendwie wird es spirituell. Früher war ich ziemlich launisch, hasste das Publikum, spuckte auf den Bassisten, war betrunken und erzählte irgendwelchen Mist. <br />
 Aber über diese Phase bin ich hinweg. Jetzt sind wir ein glücklicher, strahlender Zirkus und alle haben Spass.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Was ist deiner Meinung nach das Verrückteste, das du je auf der Bühne veranstaltet hast?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Einst machte ich Ballontiere aus meiner Lunge direkt vor allen Leuten. Ok, das habe ich bislang noch nicht getan, aber manchmal spiele ich nur in meiner Unterwäsche auf der Bühne. Und ich falle oft von der Bühne runter und werde von den Monitoren verletzt. <br />
 Weiterhin bin ich sehr gemein zu unsere Bassisten. Deswegen hatten wir auch schon so viele verschiedene. <br />
 Ryan hingegen zieht sich nackt aus, wann immer er die Möglichkeit dazu hat. Fotoshootings sind deswegen immer ein echter Albtraum. In zwei Minuten ist der Kerl nackt und ich muss ihn dann immer bitten sich wieder anzuziehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wie muss man sich euer Tourleben vorstellen? Seid ihr typische Rockstars, die große Partys feiern und Hotelzimmer zerstören? Oder geht es nach den Shows eher besinnlich und harmonisch zu? Trinkt ihr brav euren Tee und geht früh zu Bett?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Natürlich trinken wir Tee und gehen früh zu Bett!!! Das müssen wir auch, weil wir unsere Oma mit auf Tour nehmen. <br />
 Nein wir sind ganz freundliche Rockstars. Wir hängen zusammen mit unseren Fans rum und betrinken uns mit ihnen. Oder wir füttern sie Backstage mit allerlei Essen und Süßkram. Ich bin entweder in guter Stimmung und &#8220;Everybodys Darling&#8221;, oder aber ich verschrecke alle mit meiner Laune. Mit mir ist das immer so 50:50. Und Ryan kuschelt mit allen &#8211; immer.</p>
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<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wenn Du die Jahre in denen Du nun schon Musik machst Revue passieren lässt, gibt es da rückblickend irgendetwas das Du aus heutiger Sicht ganz anders machen würdest?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Ja, ich hätte damals mit diesem Typ von Sony Sex haben sollen. Er hatte wirklich Interesse an unsere Band, aber ganz speziell an mir, aus bestimmten Gründen.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Nee, Du hast so einen tollen Style und trägst superschöne Klamotten. Kannst Du uns nicht einen kleinen Tip geben, wo Du Deine Anziehsachen kaufst? Oder nähst Du sie vielleicht sogar selber?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Ich bin sehr geschmeichelt. Schön, dass Dir das aufgefallen ist. Eigentlich hasse ich shoppen, aber ich reise sehr viel und dann muss ich einfach immer irgendetwas kaufen, um es dann mit nach Hause zu nehmen. Deshalb bedeuten meine Anziehsachen für mich soetwas wie eine Sammlung aus verschiedenen Phasen des Lebens, Orten und entfernten Erinnerungen.<br />
 Ja und viele Sachen mache ich tatsächlich auch selbst. Ich kann nicht besonders gut nähen, aber das macht nichts. Es reicht, um die Teile zusammen zu halten.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Ein Satz beginnt mit den Worten ” Musik ist…“. Wie beendest Du ihn?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> &#8220;A cure for the pure&#8221;.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Welche drei Adjektive würden Dich am besten beschreiben?</strong></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Impulsiv und chaotisch, aber sehr charmant!</p>
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<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wie lautet Deine persönliche Lebensphilosophie?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Sich selbst allen Unsinn erlauben und sich nicht von Kleinigkeiten unterkriegen lassen. Und natürlich danbar sein und auch anderen zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pamela: Wir kommen zum Ende. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass Du Dir die Zeit genommen hast alle Fragen zu beantworten. Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine Zukunft und Deine musikalische Karriere. Die letzten Worte sollen Dir gehören. Irgendetwas was ich vergessen habe zu fragen und Du noch unbedingt los werden möchtest? Oder einfach Deine persönliche Nachricht an Deine deutschen Fans dort draussen&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nee:</strong> Tolle Fragen, ich danke Dir! Ich möchte noch hinzufügen, dass ich diese leichte Besessenheit habe alles essen zu müssen, was deutsch ist, das trifft auch auf Deutsche selbst zu! Also, nehmt euch ein bisschen vor mir in Acht, das ist alles!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Faun</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 14:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pamela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Faun]]></category>
		<category><![CDATA[Fiona]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit “Buch der Balladen” veröffentlichte die Pagan-Folk Band Faun aus Gräfelfing bei München am 20. November 2009 ihr inzwischen sechstes Album. Grund genug dem Münchener Ensemble mal etwas genauer auf den Zahn zu fühlen. Mindbreed.de sprach im Interview mit Bandmitglied Fiona, die sich neben Gesang auch für Flöten-, Pfeifen-, Dombra-, Rebab-, Pommer-, Oud-, Harmonium-, Gitarren- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3736" src="http://mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2009/12/FAUN_Acoustic_Bandpic_tmbs-120x150.jpg" alt="FAUN_Acoustic_Bandpic_tmbs" width="120" height="150" /> Mit <em>“Buch der Balladen” </em>veröffentlichte die Pagan-Folk Band<strong> Fau</strong><strong>n</strong> aus Gräfelfing bei München am 20. November 2009 ihr inzwischen sechstes Album. Grund genug dem Münchener Ensemble mal etwas genauer auf den Zahn zu fühlen. Mindbreed.de sprach im Interview mit Bandmitglied Fiona, die sich neben Gesang auch für Flöten-, Pfeifen-, Dombra-, Rebab-, Pommer-, Oud-, Harmonium-, Gitarren- und Pianotöne verantwortlich zeigt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Hallo und Herzlichen Glückwunsch zur aktuellen Albumveröffentlichung &#8220;Buch der Balladen&#8221;. Wie fühlst Du Dich jetzt so kurz nach der Veröffentlichung?<br />
 Wie hast Du selbst den Tag der Veröffentlichung verbracht?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona:</strong> Sehr entspannt- wie einen Urlaubstag, den man sich gönnt, wenn man ein großes Projekt vollendet hat:-)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Was kannst Du mir über die Entstehungsgeschichte des aktuellen Silberlings berichten. Wie seid ihr auf die Idee gekommen ein reines Akustik-Album aufzunehmen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><br />
 </strong><strong>Fiona:</strong> Zum einen stieß unsere Akustiktour am Jahresanfang auf sehr viel positive Resonanz, beinahe alle Konzerte waren ausverkauft. Zum anderen begleiten uns diese Balladen teilweise schon ein sehr langes Stück unseres Weges und so war es eine alte und wohl gehütete Idee, diese Lieder auf einer CD zu beleben.</p>
<p><strong><br />
 Pamela: Seid ihr zum jetzigen Zeitpunkt rundum zufrieden mit dem neuen Silberling? Oder entdeckt man als Künstler im nachhinein immer zwei, drei Sachen, die man (noch) besser hätte machen können?</strong></p>
<p><strong><br />
 </strong><br />
 <strong>Fiona:</strong> Nun, es gibt sicher immer zwei drei Punkte, die einem im Nachhinein auffallen. Aber das sind diesmal wirklich nur Kleinigkeiten und das kommt daher, das wir uns über lange Zeit mit den Liedern befasst haben und sie bereits durch viele Auftritte gereift waren. Im großen Ganzen sind wir sehr glücklich und zufrieden mit dem Buch der Balladen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Welche Anforderungen stellst Du persönlich an einen guten Song?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fiona: </strong>Das ist sehr schwer zu beantworten! Es gibt Lieder die einfachst aufgebaut sind und eine Tiefe besitzen von der manch ein aufwendig produzierter Song nur träumen kann. Das Wichtigste ist für mich eine Authentizität in der Aussage, sonst wird Musik und Poesie sinnentleert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Welcher ist Deiner Meinung nach der stärkste Song auf dem Album und warum?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona: </strong>Mein persönlicher Favorit ist das instrumentale &#8220;Sen Polska&#8221; &#8211; es löst in mir einfach eine feierliche Hochstimmung aus. Da kommen Bilder von aus dem Nebel auftauchenden, sonnendurchfluteten Landschaften in mir hoch. Ich liebe dieses Stück.</p>
<p><strong><br />
 Pamela: Seid ihr als Band alle gleichermaßen in den Prozess des Songwritings involviert?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona: </strong>Es ist immer ein gemeinschaftlicher Prozess, wobei die Gewichtung von Song zu Song sehr unterschiedlich sein kann. Manche Lieder werden komplett zusammen vertont und komponiert, manche primär von einem / einer aus der Band und die anderen folgen der Grundidee.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Wenn Ihr neue Songs komponiert, benötigt Ihr da eine bestimmte Stimmung und Atmosphäre, oder gehörst Ihr zu den Musikern, denen die Ideen sozusagen im Schlaf zugeflogen kommen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong><br />
 </strong><strong>Fiona: </strong>Die Lieder entstehen unter unterschiedlichsten Bedingungen und aus sehr verschiedenen Anlässen. <br />
 Aber &#8211; man sollte etwas hungrig sein, dann geht es am besten ;-)</p>
<p><strong><br />
 Pamela: Ist es verglichen mit einer regulären Albumproduktion, eine besonder Herausforderung ein rein akustisches Album aufzunehmen? Oder macht dies keinen allzu großen Unterschied?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona</strong>: Dies war schon eine besonderes Projekt.<br />
 Wir haben uns viel Zeit genommen mit diesem Album. Diese Produktion war der bisher größte technische Aufwand, den wir jemals im Studio betrieben haben. Die Art und Weise der Abnahme der akustischen Instrumente war mannigfaltiger denn je, teilweise hatten wir fünf Mikrophone an einem Setting, um den optimalen Klang abzunehmen. Es hat sehr viel Freude gemacht, in den hellen und großzügigen Räumen des Freiburger Pro Ton Studios zu arbeiten, die speziell für akustische Aufnahmen perfekt geeignet sind.</p>
<p><strong><br />
 Pamela: Neben der Musik zeichnet sich &#8220;Buch der Balladen&#8221; vor allem durch seine überwältigende Gestaltung aus. So erscheint die CD nicht in einem gewöhnlichen Digipack, sondern wird mitsamt einem äußerst liebevoll gestalteten, 44-seitigen Hardcover Buch geliefert. Muss man sich als Musiker heutzutage solche Mühe geben, um seine Musik überhaupt noch verkaufen zu können?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona:</strong> In Zeiten von Internet-Downloads ist es schon auch die Idee, einen Anreiz zu schaffen die CD im Original zu erwerben.<br />
 Wir hatten aber auch immer wieder Anfragen wegen Notationen unserer Lieder. Das hat uns gefreut, da wir es schön finden, wenn andere sich von uns musikalisch inspirieren lassen.  Gerade zu diesem Album erschien es uns sehr passend, eine Art Songbook mit dem Album zu verschmelzen und so hat Sandra hat nicht nur die komplette Notation erarbeitet sondern auch jede Linie, jeden einzelnen Notenschlüssel von Hand gezeichnet.</p>
<p><strong><br />
 Pamela: War es schwierig die Plattenfirma von dieser aufwendigen Gestaltung des musikalischen Gesamtkunstwerks zu überzeugen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona: </strong>Wir verlegen unsere CDs selbst und sind nicht bei einem Label, von daher sind wir frei in dem, was wir erschaffen.</p>
<p><strong><br />
 Pamela: In diesem Jahr habt ihr u.a. zwei Headlinershows auf Festival in den USA, wie auch in Holland, Italien, der Schweiz und Frankreich gespielt. Wie werdet ihr mit eurer Musik insbesondere in Amerika aufgenommen? Konntet ihr grundlegende Unterschiede zwischen amerikanischen und dem typisch deutschen Publikum ausmachen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona:</strong> In den USA gibt es eine wirklich farbenfrohe und wunderbar euphorische Feen- und Elfenszene wie wir sie hier gar nicht kennen. Unsere Musik  wird begeistert aufgenommen und wir hatten gerade eines der im wahrsten Sinne des Wortes schillerndsten Konzerte unserer Karriere auf dem Faeriecon in Baltimore. Das Publikum gehört sicher zu dem Ausgelassensten was wir auf all unsern Reisen erlebt haben.</p>
<p><strong><br />
 Pamela: Von Februar bis Mai 2010 werdet ihre eure zweite und vorerst letzte Akustik Tour spielen. Kannst Du schon verraten was genau den Besucher während dieser Tour erwarten wird?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona: </strong>Genau, wir starten im Februar mit der Acoustic-Tour, die uns durch weite Teile Deutschlands, nach Holland und in die Schweiz führen wird. Angelehnt an das neue Album werden wir an diesen Abenden die Themenwelten mittelalterlicher Sagen, Märchen und Mythen durchstreifen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Warum wollt ihr das Thema &#8220;Akustik&#8221; danach erstmal auf Eis legen? Welche Pläne und Ziele wollt ihr danach verfolgen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Fiona</strong>: Wir arbeiten schon jetzt bereits an unsrer nächsten CD und wollen im Zuge dessen an unserer verstärkten Show arbeiten mit neuen Liedern und einer neuen Bühnenshow arbeiten. Lasst Euch überraschen!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Was ist das kurioseste das euch jemals auf der Bühne passiert ist?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fiona:</strong> Es gab schon viele lustige Slapstickmomente mit Pannen und Zufällen. Sehr kurios war die Situation, als der Generator, der unsere Bühne und den gesamten Mittelaltermarkt kaum hatten wir zu spielen begonnen, anfing Flammen zu schlagen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Gab es ein persönliches Schlüsselerlebnis, dass Dich dazu bewegt hat Musiker zu werden? Oder wie bist Du sonst auf die Idee gekommen Musiker zu werden?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fiona:</strong> Ich spiele Musik seit ich mich erinnern kann. Ich glaube, das ist mir einfach in die Wiege gelegt worden.<br />
 Es war meine Welt schon als Kind. Ich habe oft bis zu vier Stunden täglich Klavier gespielt, das war für mich die Erfüllung.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Euer Bandname und eure Musik an sich stehen symbolisch für eure bekennende Naturverbundenheit. Wie lebt ihr diese spezielle Naturverbundenheit fernab der Musik in eurem privaten Leben aus?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fiona:</strong> Indem wir uns viel in der Natur aufhalten, sie geniessen und auch pflegen, wo wir können.</p>
<p><strong><br />
 Pamela: Nicht nur dieses Interview neigt sich dem Ende zu, sondern auch das Jahr 2009.<br />
 Was war 2009 Deine schönste Erfahrung als Musikerin und Privat?</strong></p>
<p><strong><br />
 Fiona: </strong>USA,  sowohl als auch :-)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Gab es in diesem Jahr auch negative Ereignisse?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fiona: </strong>Natürlich, ich habe sie im Moment aber erfolgreich vergessen&#8230;</p>
<p><strong><br />
 Pamela: Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses Interview und wünsche euch viel Erfolg für eure musikalische Zukunft!</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Fiona</strong>: Danke auch :-)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Maite Itoiz und John Kelly (Elfenthal)</title>
		<link>http://www.mindbreed.de/interviews/maite-itoiz-und-john-kelly-elfenthal/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 13:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Elfenthal]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[John Kelly]]></category>
		<category><![CDATA[Maite Itoiz]]></category>
		<category><![CDATA[Ring*Con 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der diesjährigen Ring*Con in Bonn standen uns Maite Itoiz und John Kelly von Elfenthal in einem Interview zur Verfügung. Das ganze Interview könnt ihr diesmal in HD-Qualität ansehen. Das Interview führte Bianca Timm im Auftrag von Mindbreed. Bearbeitung und Schnitt: Björn B.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3726" title="Interview Elfenthal" src="http://mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2009/11/interview.jpg" alt="Interview Elfenthal" width="150" height="150" />Im Rahmen der diesjährigen Ring*Con in Bonn standen uns Maite Itoiz und John Kelly von Elfenthal in einem Interview zur Verfügung.</p>
<p>Das ganze Interview könnt ihr diesmal in HD-Qualität ansehen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;">
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="480" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/7CAD3E71F12A817B&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="480" src="http://www.youtube.com/p/7CAD3E71F12A817B&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Das Interview führte Bianca Timm im Auftrag von Mindbreed.</p>
<p>Bearbeitung und Schnitt: Björn B.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kilowatts &amp; Vanek</title>
		<link>http://www.mindbreed.de/interviews/kilowatts-vanek/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eniz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[akkustik]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Elektro]]></category>
		<category><![CDATA[kilowatts]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[vankek]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Mindbreed stellen sich James Watts und Peter Vanek den Fragen zu ihrem Debüt Album  &#8220;Focus &#38; Flow&#8220;. Was sie über Mainstream denken, warum das Album erst nach 4 Jahren erschien und was Stefan Herwig von Dependent Records damit zu tun hat, lest ihr hier. Eniz: Als erstes, wie geht es euch? Und Entschuldigung wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left"><img class="size-full wp-image-3665  alignleft" title="Kilowatts" src="http://mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2009/11/interview.png" alt="Kilowatts" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: left">Für Mindbreed stellen sich James Watts und Peter Vanek den Fragen zu ihrem Debüt Album  &#8220;<em>Focus &amp; Flow</em>&#8220;. Was sie über Mainstream denken, warum das Album erst nach 4 Jahren erschien und was Stefan Herwig von Dependent Records damit zu tun hat, lest ihr hier.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Als erstes, wie geht es euch? Und Entschuldigung wegen meiner furchtbaren Grammatik. Ich hatte zwar Englischunterricht in der Schule, aber Grammatik war immer der Horror. Aber keine Sorge, das Übersetzen klappt dafür umso besser.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>K+V.: Keine Sorge &#8211; Solange es nur einmal übersetzt ist, sollte alles in Ordnung sein. Erst die dritte Übersetzung kreirt so seltsame Dinge wie Diskussionen über Kokosnüsse und rosa Flugzeuge.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Euer Debut-Album &#8220;Focus &amp; Flow&#8221; wurde nach einer unglaublich langen Produktionszeit im September veröffentlicht. Nach 4 Jahren habt ihr, James Watts und Peter Vanke, ein Album erschaffen, was die Presse  als &#8220;den heissesten Newcomer 2009&#8243; betitelt hat. Was denkt ihr 3 Monate später darüber?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>K+V.: Nun, im großen Rahmen ist ein 3 Monate alter Künstler immer noch ein Newcomer. Für uns ist das Album über 4 Jahre alt, aber es klingt immer noch frisch, weil wir es die gesamte Zeit über auf einen 2010 Musikstandard<br />
 hin vorbereitet haben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Ihr zwei seid aus Belgien und den USA. Dazwischen liegt der Pazifik. Wie kam es, dass ihr euch begegnet  seit? War es der Anfang einer schüchternen Internet-(Musik-)Romanze?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>K+V.: Ha! Ich glaube, so kann man das nennen. Aber wir haben uns nur für einen One Night Stand in Deutschland getroffen, wo wir dann süße Musik miteinander gemacht haben &#8211; danach haben wir uns  Jahre nicht mehr gesehen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Wann hab ihr gemerkt, dass ihr beide Musik machen wolltet? Was für eine Entwicklung war nötig, letztendlich das Duo entstehen zu lassen? Wie waren die Anfänge?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Jamie: Ich habe mir ein paar Sachen von Peter angehört und wollte mit ihm ein wenig zusammenarbeiten. Ich hatte <br />
 ein paar Erfahrungen was Gitarre und Gesang angeht und ich war zu der Zeit sehr experimentiell, so war es also <br />
 eine Art Wettbewerb ob diese beiden Sachen zusammenpassen. So entdeckten wir, dass wir auf dem gleichen Level sind.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Peter: Zur gleichen Zeit habe ich enthusiastisch Jamie&#8217;s Werke gehört und liebte es, wie er solch eine intensive  elektronische Textur erschaffen konnte. Mit all den Emotionen. Die Gefühle, die er ausdrückte, waren in etwa das, was ich versuchte in meinen Songs auszudrücken. Aber mit einem anderen Medium. In irgendeiner Weise war es dazu bestimmt so zu sein, wie es war.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Ihr hattet euer Album erst auf einer Festplatte gespeichert. Wieviel Zeit und wieviel Geduld waren nötig, bis ihr das fertige Album in den Händen halten konntet?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>K+V.: Eine Menge Geduld. Wir wollen das Album in digitaler Form der Welt zu präsentieren und ich vermute dass wir angenommen hatten, dass es seinen Weg zu den richtigten Hörern finden würde. Aber Stefan (<em>Stefan Herwig</em> <em>von Dependent Records; Anm. d. Red.</em>) hob es aus dem Cyberspace und rettete den Tag.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: In <a  href="http://mindbreed.de/?p=3015" target="_blank">meiner Rezension</a> schrieb ich, dass mich das Album an die früheren Werke von The Notwist erinnert. Besonders &#8220;Shrink&#8221;. Welche Musik hat euch inspiriert eine Mixtur aus elektronisch-akustischer Musik zu machen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Jamie: Ich liebe The Notwist und sie sind sicherlich einige der Leute die diese Art von emotionaler Verwebung <br />
 von akkustischer und elektronischer Musik vorrangetrieben haben.</p>
<p>Peter: Ich denke in Hinsicht auf die Kombination von elektrischen Sounds, live gespielten Instrumenten und Gesang  sticht <strong>Lamb</strong> meiner Meinung nach aus der Masse hervor. Obwohl ich wohlgemerkt um Längen weniger süß bin als Louise Rhodes.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Glaubt ihr, dass die Leute eure Musik annehmen werden? Es ist weit entfernt vom Mainstream und es braucht seine Zeit um Zugang zu dem Album zu finden.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Jamie: Ich neige dazu zu glauben, dass das Wort &#8220;Mainstream&#8221; eine Illusion ist. Musik erreicht diejenigen, die auch offen dafür sind. Und es hilft nicht, sich den Leuten aufzudrängen. Das Schöne an unserer Internetkonnektivität ist, dass Musiker mit ihrer Musik sofort die richtigen Menschen erreicht. Mit all der ganzen Vielfalt ist für jeden was dabei.</p>
<p>Peter: Dem stimme ich zu. Wenn wir alles einordnen würden, würden wir niemals unsere Horzonte erweitern. In einer <br />
 gewissen Weise sind alle neuen Musikübertretungen und Vermischungen Teil dieser neuen Explorations Ära.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Ist es nicht riskant etwas zu machen, wovon man ansich schon weiss, dass es ein Nicht-Mainstream Album werden wird? Sicher, ihr reflektiert eure Gedanken und Gefühle in dem Album. Aber davon kann man nicht leben. Ist der Profitgedanke ein Faktor den man berücksichtigt oder berücksichtigen muss oder ist euch das egal? Fuck Mainstream?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Jamie: Nun, ich <strong>sage</strong> Fuck Mainstream! Für jeden Karrieremusiker der von seiner Kunst lebt und davon abhänig ist, ist es ein erschreckender und lähmender Aspekt. Wir haben gesehen wie es Künstler beeinflusst hat und Dinge von  Anfang an verändert hat. Aber Peter und ich haben dieses Album geschrieben als eine Widmung an das Schöne und <br />
 wir haben &#8220;Die Industrie&#8221; dazu involviert, so konnte unser Fokus nicht abgelenkt werden. &#8220;Mainstream&#8221; ist eine<br />
 vorrübergehende Definition. Kilowatts &amp; Vanek könnte morgen bereits als Mainstream bezeichnet werden, obwohl wir <br />
 nicht ein Stück daran verändert hätten.</p>
<p>Peter: Vielleicht lehne ich mich gerade zu weit aus dem Fenster, aber ich glaube, dass &#8220;Mainstream&#8221; im großen Stil in Büros mit aalglatten Managern entschieden wird, die über Musik und Promotion reden, ohne richtig die Musik gehört zu haben. Mainstream ist eher ein Firmenausdruck, während Musiker einfach nur ihre Musik machen ohne ständig in Kopf  &#8221;das muss jetzt Mainstream werden&#8221; zu wiederholen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Stefan Herwig, von Dependent Records, hatte sein geschlossenes Label wieder ins Leben gerufen, nachdem er auf eure Musik aufmerksam geworden ist, laut Presse Handout. Was habt ihr gedacht, nachdem ihr gehört hatte dass er so begeistert von eurer Musik war?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>K+V.: Das war eine große Ehre. Jemanden zu haben, der an einen glaubt (wie Stefan) ist ein wahrer Segen.</p>
<p>Wir sind uns sicher, dass Stefan das nicht alleine unseretwegen ins Leben gerufen hat. Wir sind nur ein kleiner Teil  einer erstaunlichen Künstlerfamilie, die ein warmes Nest bei Dependent gefunden hat. Eine andere Sache ist, dass Stefan ein Labelbesitzer ist wie kein anderer, dem die Musik an erster Stelle steht.</p>
<p>Ein Beweis dafür ist, dass er mit Motor Digital zusammenarbeitet, die die digitale Ausgabe unseres Albums betreuen.</p>
<p>Wir sind verwöhnt worden, dass wir solche hingebungsvolle Partner haben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Wird es eine Möglichkeit geben, euch demnächst live zu sehen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong>K+V.: Wir arbeiten dran auf Deutschlandtournee zu gehen. Du wirst uns also irgendwo in deiner Nachbarschaft sehen. Und da sind zarte Gerüchte über eine eventuelle USA Tour. Aber du weisst ja, man soll niemals Gerüchten glauben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: This is it! Ach, nebenbei&#8230; wie habt ihr euch gefühlt, als ihr gehört habt, dass MJ tot ist?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>K+V.: Ach! Was für ein Typ! Was für ein bewusstseinsverändernder Funk! Was für erderschütternde Bewegungen! <br />
 MJ hat uns alle beeinflusst!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Eniz: Danke für die Zeit die ihr euch genommen habt um meine Fragen zu beantworten. Ich hoffe, es war nicht zu hart.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>K+V.: Du hast mein Gehirn für heute ausreichend in Schwung gehalten :)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Big Boy</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pamela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Big Boy]]></category>
		<category><![CDATA[Glam-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[My Flea Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Ponygirl]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Warten hat ein Ende! Am 30. Oktober 2009 veröffentlichen Big Boy endlich ihr lang herbeigesehntes zweites Studioalbum mit dem Titel &#8220;Ponygirl&#8221;. Hierbei handelt es sich um das weltweit erste Album, welches zu 100% kostenlos als physisches Produkt (sprich echte CD, kein Download o.Ä.) unter dem folgenden Link geordert werden kann – und das sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3385" src="http://mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2009/10/IMG_1386-150x150.jpg" alt="IMG_1386" width="150" height="150" /></p>
<p>Das Warten hat ein Ende! Am 30. Oktober 2009 veröffentlichen Big Boy endlich ihr lang herbeigesehntes zweites Studioalbum mit dem Titel &#8220;Ponygirl&#8221;.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Hierbei handelt es sich um das weltweit erste Album, welches zu 100% kostenlos als physisches Produkt (sprich echte CD, kein Download o.Ä.) unter dem folgenden <a  href="http://www.paywithoutmoney.com">Link</a> geordert werden kann – und das sogar inklusive der Versandkosten. Aus diesem Grund &#8211; und weil natürlich aller guten Dinge drei sind &#8211; stand uns der sympathische Frontman der Band inzwischen zum dritten mal im Rahmen eines Interviews Rede und Antwort.</p>
<p>Was Big Boy zum neuen Album und seinem revolutionärem Vertriebsweg zu sagen hatte, lest ihr hier:</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Hallo und Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Album &#8220;Ponygirl&#8221;. Wie fühlst Du Dich jetzt so kurz vor der Veröffentlichung?</strong></p>
<p><strong><br />
 </strong><br />
 <strong>Big Boy:</strong> Dankeschön. Ehrlich gesagt, ein bisschen müde. Wir haben so hart für diese Veröffentlichung gekämpft und uns wurden von allen Seiten nur Steine in den Weg gelegt. Universal Publishing haben uns den Vorschuss verweigert und wir wurden auch sonst von allen möglichen Seiten angegriffen. Ich will einfach nur, dass diejenigen, die sich auf das Album freuen, es endlich bekommen und dass es ihnen gefällt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Hast Du schon konkrete Pläne wie Du selbst den 30. Oktober verbringen wirst?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Ja, wir spielen ein grosses Festival in Orange County mit Korn, Black Eyed Peas und Shiny Toy Guns als Headliner.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Mit &#8220;Ponygirl&#8221; habt ihr nun das weltweit erste Album auf den Markt gebracht, das zu 100% kostenlos im Internet geordert werden kann. Nicht einmal die Versandkosten muss der Musikfan selber tragen. Erläutere doch bitte mal wie genau dieses &#8220;Paywithoutmoney&#8221;-Prinzip funktioniert. Und wie bist Du überhaupt auf diese Idee gekommen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Die Plattenindustrie ist einfach tot. Wir haben nach einem Weg gesucht, den Fans das Album kostenlos geben zu können, wobei wir natürlich trotzdem Produktionskosten, Presskosten, GEMA und Versandkosten zahlen müssen. Um das zu kompensieren erklärt man sich bereit, im Gegenzug für das kostenlose Album, Werbung zugeschickt zu bekommen. Ausserdem hoffen wir natürlich, neue Fans durch Mund zu Mund Propaganda zu gewinnen &#8211; da klassiche Anzeigenwerbung ebenfalls tot ist.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Es gibt haufenweise Leute, die unser Album vielleicht nicht kaufen würden, es aber geschenkt nehmen und dann vielleicht auf unsere Konzerte kommen und Merchandise kaufen etc. Alle versuchen, Musik zu verkaufen und geben alles mögliche andere kostenlos her. Wir versuchen es andersherum, weil einfach keiner mehr für Musik Geld bezahlen möchte. Mein Bruder ist auf die Idee gekommen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Ist dieser Vertriebsweg denn jetzt als einmaliger Gag gedacht, oder planst Du zukünftige Big Boy Produktionen auf ähnlichem Wege in Umlauf zu bringen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong> </strong><strong>Big Boy</strong>: Das kann ich noch nicht sagen, weil keiner weiss, ob wir Erfolg haben werden, aber wir versuchen, dieses System weltweit zu etablieren und auszuweiten.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Gute Ideen finden ja immer schnell Nachahmer. Würde es Dich freuen, wenn Du mit Deiner Idee eine Art Vorbildfunktion für andere Musiker einnehmen würdest und diese Deine Vermarktungsstrategie übernehmen würden?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Wir haben viel Arbeit und Geld in diese Idee investiert. Rahmenverträge, Anwaltskosten etc. Wir würden anderen Künstlern, nicht nur Bands, gerne das System zur Vermarktung ihrer Produkte anbieten. Ich würde mich sehr<br />
 freuen, wenn das der finale Todesstoss für die Major Plattenindustrie wäre.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Andererseits könnte ich mir aber auch vorstellen, dass in einer Zeit, in der das Thema Datenmissbrauch sehr aktuell ist und fast täglich in den Medien behandelt wird, viele Menschen Skrupel haben könnten ihre privaten Daten für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen. Wie kann man diesen Personen die Angst vor eurem Vertriebsweg nehmen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Wir sagen den Leuten exakt, wer ihre Daten bekommt und von wem sie Werbung in welcher Form erhalten werden. Die Daten werden nicht an Dritte weiter gegeben und man kann sein Werbeinverständnis jederzeit widerrufen. So sieht es das Gesetz seit dem 1. September vor und daran halten wir uns.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Wenn ich mich jetzt aber partout nicht mit der &#8220;Paywithoutmoney&#8221;-Methode anfreunden kann, werde ich dann zusätzlich auch die Möglichkeit haben das Album auf Konzerten, oder bei den üblichen Verkaufsstellen für &#8220;bare Münze&#8221; zu kaufen?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Natürlich. Wer das alles nicht möchte, kann das Album auch über die klassischen Kanäle oder in unserem Onlinestore unter <a  href="http://www.hailthebigboyshop.com">www.hailthebigboyshop.com</a> kaufen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Gut, dann lass uns mal über das Album selbst sprechen. Auch wenn das Album jetzt Ende Oktober offiziell auf den Markt kommen wird, fertig ist es ja schon etwas länger.</strong><strong><br />
 Bist Du nach wie vor rund um zufrieden mit &#8220;Ponygirl&#8221;, oder bist Du nach der ganzen Zeit schon an dem Punkt angelangt, an dem man immer wieder Kleinigkeiten entdeckt, die man besser hätte machen können?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy</strong>: Nein, das ist unser Status Quo und es würde genauso klingen, wenn es gestern fertig geworden wäre. Wie das Nächste klingt &#8211; darüber machen wir uns erst Gedanken, wenn wir es schreiben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: In der Presseinfo zu &#8220;Ponygirl&#8221; steht geschrieben, dass ihr mit &#8220;Ponygirl&#8221; jetzt definitiv euren Sound gefunden habt. Wo genau siehst Du denn die Unterschiede und auch die Weiterentwicklung im Vergleich zum Vorgängeralbum &#8220;Hail the Big Boy&#8221;?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Hail The Big Boy ist im totalen Chaos entstanden. Wir dachten, wir nehmen all unsere Kraft und Recourcen zusammen, machen einen Hit, werden gesignt und müssen uns um nichts mehr Sorgen machen. Wir haben &#8220;Get Over It&#8221; aufgenommen und dann haben alle gesagt- schön, aber was soll da als follow-up Single kommen. Dann haben wir &#8220;Hail The Big Boy&#8221; geschrieben. Aber dann wurden wir immer noch nicht gesignt. Wir haben immer weiter Song für Song gemacht und ständig Showcases gespielt&#8230; bis irgendwann das Album fertig war.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Für Ponygirl haben wir einfach 7 Monate am Stück ohne Unterbrechung erst das ganze Album geschrieben und dann Instrument für Instrument eingespielt. Deswegen klingt es für uns homogen. Ausserdem wollten wir keinen Aufguss des ersten Albums machen und 12 vermeintliche Singles aneinander reihen sondern unsere Stimmung und den momentanen Status der Band festhalten. Uns waren Singles und Hits völlig egal. Wir wollten ein Statement machen, ohne uns bei irgend jemand anzubiedern.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Welcher ist Deiner Meinung nach der stärkste Song auf dem Album und warum?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Genau darum ging es uns eben nicht. Die Leute sollen das ganze Album hören und mögen oder auch nicht aber es dreht sich nicht mehr alles um einen Song. Deswegen kriegen sie auch das ganze Album als physische CD und nicht als einzelne mp3s geschenkt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Von &#8220;Love is almost perfect&#8221; befindet sich neben der regulären Version, auch noch ein Club Remix auf dem Album. Eine Idee, die im Vergleich zum sonstigen Big Boy Sound doch sehr überraschend in den Ohren klingt. Wie bist Du auf die Idee zu diesem Remix gekommen? Handelt es sich dabei um ein einmaliges Experiment, oder möchtest Du Dich langfristig auch mal in anderen musikalischen Spähren austoben?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Ich hab mehr oder weniger 5 Monate lang jeden Abend in irgend einem Club in L.A. verbracht und da dachten wir uns, dass wir auch gerne mal in Clubs gespielt werden würden :-)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Ein Albumtitel wie &#8220;Ponygirl&#8221; und die entsprechende Thematik schreit doch förmlich nach einem Nachfolgewerk zu eurem bislang einzigsten Musikvideo zu &#8220;Hail the Big Boy&#8221;. Gibt es diesbezüglich schon irgendwelche Pläne?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy</strong>: Da hast Du natürlich Recht. Das sollten wir machen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Neben dem schwedischen Gitarristen Thor Lunde, habt ihr mit Darek Leiner jetzt noch einen zweiten Drummer in der Band, der immer dann einspringen wird, wenn Happy nicht in Amerika sein kann. Könntest Du die beiden Neuzugänge bitte mal mit zwei kurzen, prägnanten Sätzen charakterisieren und damit deutlich machen, warum genau Thor und Darek die Band perfekt ergänzen.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Happy hat sich entschieden, nicht nach Amerika mit uns zu kommen. Er hat sich hier irgendwie nicht richtig wohl gefühlt und er ist beruflich und privat in Deutschland sehr verwurzelt. Darek ist ein unglaublich guter Schlagzeuger und Sänger und wir sind wahnsinnig glücklich mit ihm. Thor ist ebenfalls ein toller Musiker und sehr erfahren&#8230; und in der kurzen Zeit einer meiner engsten Freunde geworden. Wir haben noch nie besser geklungen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Im Januar 2010 werdet ihr mit dem neuen Album im Gepäck auch wieder in Deutschland auf Tour gehen. Wird Darek da nicht ein bisschen traurig sein, wenn ihr alle nach Deutschland fliegt und er alleine in Amerika bleiben muss?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Das muss er nicht. Ich weiss noch nicht genau, wer die Tour spielen wird. Momentan hängt das so ein bisschen davon ab, wer es am meisten will.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Als Vorband für die Deutschlandtour habt ihr ja passenderweise die kanadische Band My Flea Circus gewinnen können. Passend &#8211; denn ein Blick auf das aktuelle Albumcover verrät &#8211; dass es sich bei My Flea Circus um die Band handelt, die von Dir durch das Tragen einer entsprechenden Armbinde geadelt wird. Das sieht nach einer lange geplanten und gut durchdachten Aktion aus. Welche Verbindung gibt es zwischen der Band My Flea Circus und eurem neuen Album &#8220;Ponygirl&#8221;?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> My Flea Circus sind Ryan und Nee, die auch gerade in L.A. bei uns wohnen und am Wochenende Support für uns im Viper Room waren. Ich wollte eigentlich aus Verbundenheit und Freundschaft eines ihrer T- Shirts tragen. Da ihre Shirts aber absolut nicht ins Konzept gepasst haben, hab ich das Logo ausgeschnitten und mir um den Arm gebunden. Dass die ganze Zirkus Thematik zusammenpasst etc. fällt mir gerade auch erst jetzt auf.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Welche Überraschungen dürfen die deutschen Fans von euch erwarten, wenn sie Euch im Januar wieder begrüßen. Im Internet ist vermehrt die Rede vom neuen Big Boy Style und neuen Outfits. Kannst Du da schon ein paar pikante Details verraten und bedeutet dies etwa das endgültige Aus für die legendäre Schlafmaske?</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Big Boy:</strong> Wir haben eine ziemlich lustige Idee für 4 Charaktere und die dazugehörigen Kostüme aber das kann ich erst verraten, wenn wir die Fotos gemacht haben!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Pamela: Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses Interview und wünsche ganz viel Erfolg mit dem neuen Silberling, samt seiner großartigen Vermarktungsstrategie!</strong></p>
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<p><strong>Big Boy:</strong> Ich bedanke mich. Vielen Dank für das Interesse und das ganze Hintergrundwissen.</p>
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<p><strong>BIG BOY</strong></p>
<p><strong>Ponygirl Tour (Support: My Flea Circus)</strong></p>
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<p>14.01.2009 D- Stuttgart &#8211; 1210</p>
<p>15.01.2009 D- Weinheim &#8211; Cafe Central</p>
<p>16.01.2009 D- Köln &#8211; Underground</p>
<p>17.01.2009 D- Essen &#8211; Zeche Cark</p>
<p>19.01.2009 D- Hamburg &#8211; Grüner Jäger</p>
<p>21.01.2009 D- Berlin &#8211; K17</p>
<p>22.01.2009 D- Dresden &#8211; Club Puschkin</p>
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		<title>Sharon den Adel (Within Temptation)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 11:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[An Acoustic Night At The Theatre]]></category>
		<category><![CDATA[Bianca Timm]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer Promotionveranstaltung für ihr kommendes Live-Akustikalbum &#8220;An Acoustic Night At The Theatre&#8221; führte am 16. September 2009 Bianca Timm im Auftrag von Mindbreed ein Videointerview mit Sharon den Adel, der Sängerin von Within Temptation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2939" title="Sharon den Adel (Interview)" src="http://mindbreed.de/v20/wp-content/uploads/2009/09/Unbenannt-1.jpg" alt="Sharon den Adel (Interview)" width="150" height="150" /></p>
<p>Im Rahmen einer Promotionveranstaltung für ihr kommendes Live-Akustikalbum &#8220;An Acoustic Night At The Theatre&#8221; führte am 16. September 2009 Bianca Timm im Auftrag von Mindbreed ein Videointerview mit Sharon den Adel, der Sängerin von Within Temptation.</p>
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<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cTWKIzVw0sQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/cTWKIzVw0sQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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